Fraunhofer-Gesellschaft

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Allowing 3D metal structures with an accuracy of 100 micrometer by alternative 3D printing process

Advancements in medical technologies and other industries
Alternatives 3D Printing-Verfahren für 3D-Metallstrukturen mit Präzision von 100 Mikrometer. Fortschritte für Medizintechnik u.a. Branchen
 
: Studnitzky, T.; Strauß, A.

Meyer, R. ; Fraunhofer-Allianz Rapid Prototyping:
High-Tech Solutions and Concepts - Hochtechnologielösungen und anwendbare Praxis-Konzepte : Euro-uRapid 2008; International User's Conference on Rapid Prototyping & Rapid Tooling & Rapid Manufacturing; Berlin, Germany, September 23-24, 2008; Proceedings
Magdeburg: Fraunhofer-Allianz Rapid Prototyping, 2008
ISBN: 978-3-8167-7784-7
S.289-296
International User's Conference on Rapid Prototyping & Rapid Tooling & Rapid Manufacturing (Euro-uRapid) <2008, Berlin>
Englisch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer IFAM, Institutsteil Pulvermetallurgie und Verbundwerkstoffe Dresden ()
Siebdruck; schnelle Fertigung; Verfahrensausführung; Verfahrenseignung; Anwendungsgebiet; Leistungsfähigkeit; Methodenvergleich; dreidimensionale Struktur

Abstract
Das Fraunhofer IFAM Dresden hat in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Bauer Technologies ein 3D Printing-Verfahren entwickelt, das die Lücke zwischen Massenfertigung und Prototyping schließt. Dabei wird eine Suspension aus Metallpulver und organischem Binder durch eine Siebdruckmaske auf eine Unterlage gedruckt. Nach einer Zwischenhärtung können weitere Schichten aufgebracht und in alle Richtungen gekrümmte Strukturen sowie Deckschichten hergestellt werden. Eine anschließende Wärmebehandlung entfernt den Binder und versintert das Metallpulver. Mit dem Verfahren können alle Metalle und Legierungen verdruckt und gesintert werden, die als Metallpulver verfügbar sind. Durch die Sinterung entstehen mechanisch stabile mikrostrukturierte Teile mit Zellwandstärken und Kanaldurchmessern bis herunter zu 100 Mikrometern Dicke. Die Bauteilhöhen liegen im Bereich von mehreren Zentimetern. Die Druckpräzision ermöglicht eine horizontale und vertikale Genauigkeit von wenigen Mikrometern. Da erst Drucksiebe angefertigt werden müssen, sind im Vergleich mit klassischen RP-Verfahren Fertigungskosten und Zeitdauer bei geringen Stückzahlen deutlich höher, verringern sich aber drastisch bei höheren Stückzahlen. Anwendungsmöglichkeiten für das Verfahren werden u.a. bei Mikrowärmetauschern, bei Dieselrussfiltern, in der Medizintechnik und der Biotechnologie gesehen.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-94255.html