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Über die Wirbelstromprüfung und magnetische Streuflussprüfung mittels GMR-Sensoren

 
: Yashan, A.

:
Volltext urn:nbn:de:0011-n-846669 (7.0 MByte PDF)
MD5 Fingerprint: bf33da86617346fa90fe7e04536a2ed2
Erstellt am: 28.11.2008


Saarbrücken, 2008, 94 S.
Saarbrücken, Univ., Diss., 2008
Deutsch
Dissertation, Elektronische Publikation
Fraunhofer IZFP ()
zerstörungsfreie Werkstoffprüfung; GMR-Sensor; Wirbelstromprüfung; magnetische Streuflussprüfung

Abstract
Die GMR-Sensoren (GMR = Giant MagnetoResistance) sind für die niederfrequente Wirbelstrom(WS)-Prüfung (insbesondere die WS-Prüfung mit großer Eindringtiefe) und die magnetische Streuflussprüfung dank ihrer Hauptmerkmale - hohe, frequenzunabhängige Magnetfeldempfindlichkeit bei kleinen Abmessungen - von Interesse. Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Ermittlung des Potenzials der GMR-Sensoren zur Verbesserung des Nachweisvermögens der in verschiedenen Anwendungen relevanten Zielgrößen. Daraus ergeben sich technische Regeln zur Auswahl der Verfahrensparameter sowie zur Auslegung der entsprechenden zerstörungsfreien Prüfsysteme.
Anhand von halbanalytischen Modellen zur Beschreibung der Sensoranordnungen und der resultierenden WS-Messsignale sowie der Ergebnisse von entsprechenden Experimenten werden die Eigenschaften der konventionellen (induktiven) WS-Empfänger sowie der GMR-Sensoren untersucht und miteinander verglichen. Es wird gezeigt, dass die induktiven Spulen-Empfänger und der GMR-Empfänger in ihren Signalcharakteristiken bei der niederfrequenten WS-Prüfung ähnlich sind und dass der GMR-Sensor im Wesentlichen die Eigenschaften eines Spulen-Empfängers mit besonders kleinem Durchmesser besitzt.
Die Leistungsfähigkeit der GMR-Sensoren bei der zerstörungsfreien WS- und Streuflussprüfung zur Werkstoffcharakterisierung, Fehlerdetektion und -charakterisierung sowie zur Geometrievermessung wird anhand von Anwendungsbeispielen demonstriert.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-84666.html