Fraunhofer-Gesellschaft

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Untersuchungen zur Optimierung der IMC-Technologie

 
: Wehrspohn, R.B.; Eckardt, J.; Stache, P,; Busch, M.

TU Chemnitz, Institut für Allgemeinen Maschinenbau und Kunststofftechnik; Kunststoffzentrum, Leipzig; Leibniz-Institut für Polymerforschung -IPF-, Dresden:
Verarbeitung und Anwendung von Polymeren : 20. Fachtagung Technomer 2007, 15.-17. November 2007, Chemnitz
Chemnitz, 2007
S.75
Fachtagung über Verarbeitung und Anwendung von Polymeren (Technomer) <20, 2007, Chemnitz>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer IWM ()
IMC; Spritzgießcompounder; CRF; Celluloseregeneratfaser; faserverstärkte Thermoplaste; Direktverfahren; PE

Abstract
Die IMC-Technologie (IMC = Injection-Moulding-Compounder) der Firma Krauss Maffei Kunststofftechnik GmbH, eine Kombination aus gleichsinnig drehendem Doppelschneckenextruder und einer Spritzeinheit, ermöglicht durch die Direktverarbeitung in einem Prozessschritt Vorteile sowohl im Material als auch der Wirtschaftlichkeit. Mit diesem Direktverfahren ist es möglich, vielfältige Verarbeitungsaufgaben zu lösen, wie z.B. das Herstellen von gefüllten und faserverstärkten Compounds, Blends und Nanopartikel-Compounds. Die Schneckengeometrie und die Prozessbedingungen können flexibel an die jeweilig Verarbeitungsaufgabe angepasst werden. Die Eigenschaften von faserverstärkten Thermoplasten sind im hohen Maße von der Verteilung der Fasern und von der Restfaserlänge abhängig. Diese werden durch Schneckenkonfiguration, Fasereinzugsstelle und Fließeigenschaften des Matrixmaterials stark beeinflusst. Die Einarbeitung von Glasfasern, Celluloseregeneratfasern und Naturfasern wurde systematisch untersucht. Mit Hilfe des vorhandenen Plattenwerkzeugs wurden Faserverteilung, Faserlängenverteilung sowie thermische und mechanische Kennwerte bestimmt.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-71974.html