Fraunhofer-Gesellschaft

Publica

Hier finden Sie wissenschaftliche Publikationen aus den Fraunhofer-Instituten.

Forschungsbedarf zur Erzeugung funktionaler Oberflächen

 
: Diehl, W.; Bandorf, R.; Heckmann, U.; Holeczek, H.; Klotzbach, U.; Kondruweit-Reinema, S.; Leson, A.; Metzner, M.; Pflug, A.; Zimmr, O.

Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie -BMBF-, Bonn:
9. Karlsruher Arbeitsgespräche Produktionsforschung 2008. Spitzentechnologien für den Wirtschaftsmotor Produktion : 11. und 12. März 2008, Karlsruhe
Karlsruhe: FZKA, 2008 (Forschungszentrum Karlsruhe. Wissenschaftliche Berichte FZKA-PFT 214)
S.386-393
Karlsruher Arbeitsgespräche Produktionsforschung <9, 2008, Karlsruhe>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer IST ()

Abstract
Funktionale Oberflächen sind der Schlüssel zu innovativen Produkten. Schon heute bestimmen sie im industriellen und auch im Endverbraucherbereich zunehmend Gebrauchseigenschaften, Lebensdauer und Preis der meisten Güter, ganz allgemein also den Wert für den Kunden. Technologische Fotschritte in der Oberflächentechnik duch Beschichtung sowie durch Mikro- und Nanostrukturierung können künftig den Nutzen für Anwender und Verbraucher noch weiter steigen und dadurch die Wertschöpfung der Produkte erhöhen.
Die Thematik der Energie- und Ressourceneffizienz gewinnt sowohl unter wirtschaftlichen als auch unter ökologischen Gesichtspunkten eine immer größere Bedeutung für die Zukunft. Konsequente Weiterentwicklungen in der Produktionstechnik sind notwendig, um unter den Randbedingungen knapper werdender Rohstoff- und Energievorräte auch weiterhin erfolgreich am Markt zu agieren. Dabei besteht ein Ansatz darin, die Produktionsprozesse für funktionale Oberflächen selbst möglichst energie- und ressourceneffizient zu gestalten. Ein zweiter Ansatz sind funktionale Oberflächen, die helfen, Energie und Ressourcen bei den jeweiligen Produkten und Anwendungen einzusparen.
Für die Erzeugung funktionaler Oberflächen sind neue Verfahren und Technologien erforderlich, die durch das Verschieben von Prozessgrenzen und die Intensivierung von Prozessen Möglichkeiten für neue Werkstoffe und Einsatzfelder eröffnen. Die Kombination von Verfahren erlaubt die kostengünstige Herstellung von technisch anspruchsvollen Schichten und Strukturen. Um das Innovationspotential neuer Oberflächen zu nutzen, müssen die entsprechenden Verfahren in die industrielle Fertigung transferiert werden. Hierzu ist eine produktorientierte industrielle Prozessentwicklung erforderlich, bei der Simulation und Experiment Hand in Hand gehen.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-71397.html