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3D-Visualisierung von qualifizierten Bebauungsplänen mit der Nutzungsart reines Wohngebiet

 
: Hünlich, Karina
: On, Giwon

Stuttgart, 2008, 115 S.
Stuttgart, Hochschule für Technik, Dipl.-Arb., 2008
Deutsch
Diplomarbeit
Fraunhofer IGD ()
3D modeling; Java; architectural concept; Data Modeling

Abstract
Laien haben oftmals Probleme 2-dimensionale Bebauungspläne zu verstehen und sich diesen dreidimensional vorzustellen. Im Rahmen dieser Arbeit wird die Umsetzung der Vorschriften des Bebauungsplanes in 3D-Modelle - unter Berücksichtigung von Art und Maß der baulichen Nutzung, sowie allen beschlossenen Festsetzungen - betrachtet.
Aufgabe dieser Arbeit war es, ein Konzept zu entwickeln, wie die Informationen aus den Bebauungsplänen genutzt werden können. Dies beinhaltet auch die Analyse, welche zusätzlichen Einschränkungen und Berechnungen außerhalb der festgelegten Vorschriften notwendig sind, um 3D-Modelle aus diesen Vorgaben generieren zu können.
Aufbauend auf diesem Konzept ist ein Tool für den CityServer3D entstanden, welches den Bebauungsplan einliest und die 3D-Modelle erzeugt. Um ein einheitliches Format der importierten Bebauungspläne zu garantieren wurde XPlanGML als Standard festgelegt. Leider erwies sich das Zusammenspiel der Elemente des Import-Formates und der vorhandenen Objekte innerhalb des CityServer3Ds als schwierig. Die Struktur des CityServer3Ds erschwert die Differenzierung der einzelnen importierten Elemente und die Zusammenhänge der XPlanGML-Objekte können nicht automatisch übernommen werden.
Die Funktionen und Verteilungen, die sich aus den Vorschriften und Berechnungen ergeben, sind innerhalb der zulässigen Wertebereiche mittels einer Benutzerschnittstelle konfigurierbar.
Der Export des 3D-Bebauungsplans wurde in der Generative Modeling Language implementiert, die die gewünschten variablen Gebäude erzeugt. Im Gegensatz zu den Problemen des Imports, erwies sich das Zusammenspiel von Java und der Generative Modeling Language als optimal, da sich diese zwei Sprachen gut ergänzen.
Dementsprechend wurden alle in der Aufgabenstellung genannten Aufgaben verwirklicht. Insgesamt ist diese Arbeit als Basis zur Verwirklichung dieses Prozesses anzusehen und die Eignung der Vorgehensweise für dieses Projekt wurde aufgezeigt. Durch die Vereinfachungen wurde die Grundlage dargestellt und muss im Folgenden durch weitere Details erweitert werden.

 

Amateurs often have problems to understand a 2D-zoning map and imagine it in 3D. This diploma thesis deals with the transformation of the instructions contained within the map into a 3D-model. It thereby considers the type and degree of building as well as the land use and all defined arrangements.
A concept was created which shows how the information from the zoning map can be used and which additional qualifications and calculations are necessary to generate 3D-buildings from this map.
Based on this concept, a tool for the CityServer3D was implemented. This tool imports the zoning map and creates the corresponding models in 3D. To guarantee a uniform format for the import of the maps, XPlanGML was chosen as the standard. Unfortunately the interaction of the elements of the import-format and the existing objects of the CityServer3D was complicated. The structure of the CityServer3D exacerbates the differentiation of the imported elements and the correlation of the XPlanGML-objects can be not automatically taken over.
The functions and distributions, which can be deduced from the instructions of the zoning map, can be configured within their valid ranges through a user interface. The export of the 3D-map was implemented with the Generative Modeling Language which creates the desired variable buildings. In contrast with the problems of the import, the interaction of Java and the Generative Modeling Language was optimal whereas this two programming languages complemented each other.
So all details of the problem was solved and realised. Altogether this work must be regarded as base to realise the whole process. It was also shown that this approach is suitable for this project. Because of some simplifications it is only groundwork and other details must be added.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-70686.html