Fraunhofer-Gesellschaft

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Prozesse selbst durchführen oder fremd vergeben?

Methode zur Ermittlung der Kerneigenleistungstiefe. Schaffung von Grundlagen für Make-Or-Buy-Entscheidungen
A method for determination of the "Kerneigenleistung" - Creation of a basis for make-or-buy decisions
 
: Matyas, Kurt; Rosteck, Armin

Gesellschaft für Prozessmanagement -GP-, Wien; Siemens AG; Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung -IPA-, Projektgruppe Produktionsmanagement und Logistik, Wien:
PzM Summit 2007. CD-ROM : SiemensForum Wien. Expertenseminare und Best Practice Vorträge, 12. & 13. November 2007, Wien
Wien, 2007
31 Folien
PzM Summit <2007, Wien>
Gesellschaft für Prozessmanagement (Summit) <5, 2007, Wien>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer IPA ()
make-or-buy; Kerneigenleistungstiefe; Fremdvergabe; Outsourcing; global value chain; Produktivitätssteigerung; Wertschöpfung; Produktivität

Abstract
Unternehmen in westlichen Industrieländern sehen sich verschärftem internationalem Wettbewerb, gesteigerten Service- und Qualitätsansprüchen der Kunden und steigendem Druck zur Produktivitätserhöhung ausgesetzt. Es ist für die Entwicklung der Unternehmen von großer Bedeutung mit geschulten, flexiblen und eigenverantwortlichen Mitarbeitern und einer vernetzten, global agierenden Organisation auf diese Herausforderungen zu reagieren.
Im Rahmen von Reorganisationsprojekten sollte überprüft werden, ob und welche Verbesserungspotenziale ausgeschöpft werden können, um die hohe Qualität der Produkte sowie die Effizienz - insbesondere in den indirekten Bereichen - durch geeignete Organisationsstrukturen sicherzustellen und zu verbessern.
Der Einsatz der Methode KET (Kerneigenleistungstiefe) ist eine Unterstützung bei der Entscheidung, welche Prozesse z.B. direkt an der Produktionslinie von eigenem Personal durchgeführt werden sollten und welche Tätigkeiten fremd vergeben werden können. In globalen Wertschöpfungsnetzwerken kann so eine "Fremdvergabe" auch innerhalb des Konzerns erfolgen und im Rahmen von Zentralfunktionen oder regional gebündelt werden.
Die Methode wurde im Zuge eines angewandten Forschungsprojektes bei einem global agierenden Unternehmen, für das der Begriff "Global Value Chain" sehr treffend ist, erfolgreich eingesetzt.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-69374.html