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Analyse eines arbeitsablauforientierten Requirements Engineering Prozesses

 
: Garst, Martin
: Rombach, H. Dieter; Groß, Anne; Doerr, Joerg

Kaiserslautern, 2007, 196 S.
Kaiserslautern, TU, Dipl.-Arb., 2007
Deutsch
Diplomarbeit
Fraunhofer IESE ()
requirements engineering process

Abstract
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Analyse eines Prozesses zur Erhebung und Spezifikation von Anforderungen, welcher von der Abteilung für Requirements und Usability Engineering (kurz: RUE) des Fraunhofer IESE entwickelt wurde. Dieser wurde in einem Praktikum angewendet und Schritt für Schritt analysiert. Dabei haben sich Schwachstellen und Probleme herauskristallisiert.
Da sich die ereignisgesteuerten Prozessketten als kompliziert herausgestellt haben, wurde die Vermutung aufgestellt, dass Aktivitätsdiagramme aus der UML besser geeignet sind um Abläufe zu modellieren. Um die Vermutung zu bestätigen, wurden zwei Experimente durchgeführt. Im ersten Experiment sollte analysiert werden, welche Diagramme sich leichter erstellen lassen (Sichtweise des Anforderungsingenieurs). Im Zweiten wurde die Lesbarkeit und das Verständnis der Diagramme gegenübergestellt (Sichtweise Kunde). Das erste Experiment zeigte deutlich, dass Aktivitätsdiagramme leichter zu erstellen sind. Die Ergebnisse des zweiten Experiments waren nicht so eindeutig. Dadurch hat aber ein Anforderungsingenieur die Freiheit sich eine Modellierungsart auszusuchen.
Aus den Ergebnissen des Praktikums sowie der Experimente reslutierte eine verbesserte Prozessbeschreibung, welche sowohl identifizierte Probleme adressiert, als auch neue Elemente aufweist. Aufgrund der Experimente wurden in der neuen Prozessbeschreibung Aktivitätsdiagramme verwendet. Um zu testen ob die neue Anleitung zu dem RE-Prozess sich wirklich verbessert hatte, wurde diese in einem weiteren Praktikum evaluiert. Diese Evaluation und der Vergleich der beiden Praktikas hat gezeigt, dass der Prozess nun einfacher anzuwenden ist und dabei weniger Probleme auftreten als vorher. Auch die verwendeten Aktivitätsdiagramme bereiteten viel weniger Schwierigkeiten als die ereignisgesteuerten Prozessketten.
Es konnte in dieser Diplomarbeit eine in vielen Punkten verbesserte Prozessbeschreibung für den gegebenen Requirementsengineeringprozess erarbeitet werden.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-67514.html