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Untersuchungen zur Optimierung des Zusammenwirkens von Technologien zur dezentralen Energieerzeugung mit Brenngasen aus Erneuerbaren Energieträgern

Netze erneuerbarer Engergieforschung. Eine Förderinitiative des BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung). Berichtszeitraum: 01.11.2003 - 30.08.2006
 
: Scholz, V.; Schmersahl, R.; Rössler, J.; Plogsties, V.; Weddig, J.; Morgenthal, I.; Meier Haack, J.; Vogel, C.; Rühling, K.; Müller, B.L.
: DBI Gastechnologisches Institut, Freiberg

Freiberg, 2006, 633 S.
Reportnr.: FKZ 01SF0307
Deutsch
Bericht
Fraunhofer IFAM, Institutsteil Pulvermetallurgie und Verbundwerkstoffe Dresden ()
Energiespeicher; Energiemanagement

Abstract
Durch eine zunehmende Verknappung der fossilen Rohstoffe und Diskussionen um den Beitrag von Emissionen klimarelevanter Gase zum Klimawandel wurden in den letzten Jahren verstärkt Forschungsaktivitäten zur rationellen Energieanwendung und zum Einsatz erneuerbarer Energieträger initiiert. Es gibt europaweit vielseitige Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zur energetischen Nutzung von Brenngasen aus erneuerbaren Quellen. Im Rahmen des Projektes sollten diese Entwicklungen gezielt erfasst und vergleichend bewertet werden. Das Gesamtziel des Vorhabens bestand im Aufzeigen von Methoden und Verfahren, die eine sinnvolle, kostengünstige und umweltverträgliche energetische Nutzung dezentral anfallender Erneuerbarer Energieträger ermöglichen. Zum Gesamtziel gehörte außerdem das Aufzeigen des konkreten Forschungsbedarfs. Zur Realisierung dieser Aufgaben wurde ein europäisches Forschungsnetzwerk aufgebaut, das über die Projektlaufzeit seine Arbeiten gezielt organisieren sollte. Um derartige Aktivitäten verwirklichen zu können, wurden vielseitige Recherchen zu den Technologien der Brenngaserzeugung, -aufbereitung und -umwandlung durchgeführt. Als zentrales Instrument zur Umsetzung dieser Problematik wurde eine projektspezifische Datenbank erstellt. Zur Herausarbeitung von Vorzugsvarianten wurden geeignete Auswertungsmechanismen entwickelt. Als Ergebnis des Projektes ist das entstandene Forschungsnetzwerk aus 11 europäischen Partnern zu nennen. Der von den Projektpartnern zusammengetragene gigantische Datenpool stellt das up to date - Wissen aus vier Ländern dar und steht für weitere Arbeiten zur Verfügung. Neben den Einsatzmöglichkeiten der zukunftsträchtigen erneuerbaren Energieträger haben innovative Energiewandlungssysteme und -verfahren einen erheblichen Anteil an diesem Datenpool. Die erarbeiteten Daten wurden in einer projektspezifischen Datenbank erfasst, gespeichert und hinsichtlich einer übergeordneten Datenabfrage verarbeitet. Die wirtschaftliche Verwertung der erzielten Ergebnisse ist im unmittelbaren Anschluss an das Projekt geplant. Ein wesentlicher Punkt ist hier die öffentliche Nutzung der Datenbank. Diese ermöglicht dem Nutzer, sich generell auf dem Gebiet der regenerativen Brenngaserzeugung und deren Nutzung zu informieren und weiterzubilden. Weiterhin kann der Nutzer auf Basis des datenbankgestützten Bewertungsverfahrens vorhandene Daten abgleichen und sich Vorkonfigurationen von Technikvarianten für spezielle Standorte erarbeiten. Der Nutzer erhält somit eine generelle Vorstellung über mögliche Varianten. Dadurch ist eine gezielte technische und wirtschaftliche Orientierung möglich.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-66849.html