Fraunhofer-Gesellschaft

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Mensch-Maschine-Wechselwirkungen, Anthropotechnik

 
: Syrbe, M.; Beyerer, J.

Czichos, H. ; Akademischer Verein Hütte, Berlin:
Hütte: Das Ingenieurwissen. 33., aktualisierte Aufl.
Berlin: Springer, 2008
ISBN: 978-3-540-71851-2
ISBN: 3-540-71851-6
S.K80-K99
Deutsch
Aufsatz in Buch
Fraunhofer IITB ( IOSB) ()

Abstract
Mensch-Maschine-Systeme sind im Berufs- und Privatumfeld alltäglich. Die Aufgaben solcher Systeme werden zwischen dem Menschen als Nutzer und Bediener und der Maschine (technischen Einrichtung) so aufgeteilt, dass die automatisierbaren, d.h. selbsttätig lösbaren, Aufgaben der Maschine und alle anderen Aufgaben dem Menschen zugewiesen werden. In Mensch-Maschine-Systemen wirken aufgrund gestellter und aufgeteilter Aufgaben die instrumentierte, (teil)automatisierte Maschine, eine Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine sowie ein oder mehrere Menschen mit erstaunlich begrenzten Wahrnehmungs-, Kognitions- und Handlungsfähigkeiten zusammen. Werden die Eigenschaften des/der Menschen zu wenig berücksichtigt, entstehen oft Unfälle durch menschliches Versagen, aber weniger durch das Versagen des Nutzers bzw. Bedieners sondern das der Gestalter.
Anthropotechnik umfasst die Anpassung von Maschinen und anderen technischen Einrichtungen an die Eigenschaften und Bedürfnisse des Menschen und vice versa so, dass beide bestmöglich zusammen wirken (z.B. gemessen an Leistung, Zuverlässigkeit, Gebrauchstauglichkeit, Wirtschaftlichkeit). Die Anthropotechnik gehört mit der Arbeitstechnik, Arbeitsmedizin und Weiterem zur Ergonomie (Arbeitswissenschaft).

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-66303.html