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Energieversorgungssysteme für Neubau- und Bestandsquartiere

Technische und ökonomische Analyse anhand fiktiver Beispielquartiere
 
: Fox, Stina

:
Volltext urn:nbn:de:0011-n-6360840 (3.8 MByte PDF)
MD5 Fingerprint: 89d5f65c85dc754733b2d7713e094d62
Erstellt am: 19.6.2021


Kassel, 2020, VIII, 96 S., XVIII
Kassel, Univ., Master Thesis, 2020
Deutsch
Master Thesis, Elektronische Publikation
Fraunhofer IEE ()
Energieversorgungssystem; Quartier; Quartierstool

Abstract
Der von der Bundesregierung vorgelegte Klimaschutzplan 2050, in dem die Bundesregierung „[…] einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand 2050“ [BMU 2019b] fordert, schreibt dem Gebäudesektor in Verbindung mit der Energiewirtschaft eine zentrale Rolle für die Reduzierung der Treibhausgasemissionen zu. Rund 30 Prozent der emittierten Treibhausgase entfallen auf den Gebäudesektor, der sowohl Wohn- als auch Nichtwohngebäude umfasst [vgl. BMU 2019a]. Daraus lässt sich die Notwendigkeit einer effizienten, ressourcenschonenden Wärmeversorgung ableiten. Neben der gebäudeinternen Bedarfssenkung durch Dämmmaßnahmen und der Senkung des Energieeinsatzes durch den Einsatz dezentraler Energieversorgungssysteme gewinnt die netzgebundene Wärme- und Stromversorgung auf Quartiersebene an Bedeutung. Hier sind für den Entscheidungsprozess rechtliche Rahmenbedingungen, technische Realisierbarkeit, Berücksichtigung der geltenden Klimaschutzziele und nicht zuletzt die Wirtschaftlichkeit relevante Parameter. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, in welchem Maße die genannten Parameter für verschiedene Versorgungsstrategien auf den Entscheidungsprozess Einfluss nehmen. Insbesondere spielt die Frage der Wirtschaftlichkeit für Energieversorgungssysteme in unterschiedlichen Quartieren eine zentrale Rolle, die im Rahmen der Arbeit näher beleuchtet wird.

 

The Klimaschutzplan 2050 submitted by the German government that “calls for a virtually climate-neutral building stock by 2050” [BMU 2019b] attributes a major role to the building sector combined with the energy industry, regarding decarbonisation. Approximately 30 percent of the emitted greenhouse gases fall upon the building stock [BMU 2019a]. This leads to the necessity of an efficient, sustainable power supply. Besides a building related demand reduction by renovation and the decrease of energy input by decentralized power systems, netbased district heating systems and electrical power supply in residential areas become more important. At this point legal frame conditions, technical implementation, applicable climate targets and cost effectiveness are relevant parameters for the decision-making process. In this context the question arises, how much cost effectiveness influence the decision-making process for different supply systems in residential areas. Cost considerations, in particular, which are examined more closely in this work, play a major role.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-636084.html