Fraunhofer-Gesellschaft

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Porositätsprüfung von NE-Metall-Druckguss durch Hochfrequenzultraschall

 
: Hirsekorn, S.; Rabe, U.; Bruche, D.; Grov, N.; Kinzler, T.; Arnold, W.

Gießerei 94 (2007), Nr.9, S.28-33
ISSN: 0016-9765
ISSN: 0175-1034
Deutsch
Zeitschriftenaufsatz
Fraunhofer IZFP ()
Druckguss; Lunker; Nichteisenmetall; Pore; Porosität; Rückstreuung; zerstörungsfreie Prüfung; Ultraschall

Abstract
Ein großer Teil der Druckgusserzeugnisse aus Nichteisenmetallen, wie z. B. aus Aluminium-, Kupfer-, Magnesium- und Zinkbasislegierungen, wird im Automobilbau eingesetzt. Immer mehr dieser Erzeugnisse sind Sicherheitsbauteile, die zu 100 % zerstörungsfrei geprüft werden müssen. Aber auch zur kostengünstigen Optimierung der Herstellungsprozesse sind zerstörungsfreie Prüfungen der Gussteile, z. B. vor einer Bearbeitung, erforderlich. Prozessbedingt weisen Druckgussteile innere Volumendefizite (Porosität: Poren und Lunker) auf. Diese können je nach Art und Beschaffenheit des Bauteils, ihrer Lage im Bauteil sowie der Art der Beanspruchung (z. B. statische oder dynamische Belastung) Auswirkungen auf die Festigkeit, die Druckdichtheit und die Oberflächenbeschaffenheit haben. In einem von der AiF - Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen geförderten Projekt wurde ein Verfahren entwickelt, mit dem durch Nutzung hoch frequenter Ultraschallrückstreusignale fertigungsbedingte Poren und Lunker in Druckgussteilen komplizierter Form detektiert und charakterisiert werden können. Die Forschungsarbeiten konzentrierten sich auf oberflächennahe Zonen bis ca. 2 mm Tiefe.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-62589.html