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Management mobiler Betriebsmittel unter Einsatz ubiquitärer Computersysteme in der Produktion

Smart Factory-Management of mobile production ressources using ubiquitous computing systems
 
: Jendoubi, Lamine

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Volltext urn:nbn:de:bsz:93-opus-31950 (5.3 MByte PDF)
MD5 Fingerprint: 8b1ae5c5ad57de2458ea173f5bdc24d2
Erstellt am: 18.12.2007


Heimsheim: Jost-Jetter Verlag, 2007, 175 S.
Zugl.: Stuttgart, Univ., Diss., 2007
IPA-IAO Forschung und Praxis, 457
ISBN: 978-3-939890-11-9
ISBN: 3-939890-11-1
Deutsch
Dissertation, Elektronische Publikation
Fraunhofer IPA ()
Werkzeugmanagement; Betriebsmittelmanagement; ubiquitous computing; Fertigung; Betriebsmittel

Abstract
Durch den Wandel vom Verkäufer- zum Käufermarkt und der wachsenden Internationalisierung der Märkte, stehen heutige Unternehmen im globalen Wettbewerb um potenzielle Kunden und Aufträge. Dabei sind die Märkte durch stetig variierende Kundenbedürfnisse gekennzeichnet. Unternehmen, die in einem solch turbulenten Umfeld erfolgreich bestehen wollen, zeichnen sich durch ein hohes Maß an Flexibilität ihrer Produktionssysteme aus. Die hohen Kosten für die eingesetzten Produktionsressourcen erfordern eine hohe Auslastung, um auch unter dynamischen Auslastungen und wechselnden Produktprogrammen, wirtschaftlich produzieren zu können. In diesem Zusammenhang gewinnen effektive Peripheriesysteme, wie das Betriebsmittelsystem, an Bedeutung, um eine hohe Verfügbarkeit der Arbeitsplätze zu gewährleisten. Häufig kommt es in flexiblen Produktionen aufgrund eines Informationsdefizits, zu überhöhten Lagerbeständen der mobilen Betriebsmittel (Werkzeuge, Vorrichtungen, Messmittel), um eine vollständige Verfügbarkeit sicherzustellen. Die so entstehenden Kosten wirken sich direkt auf die Wirtschaftlichkeit des Gesamtsystems aus.
Zielsetzung der vorliegenden Arbeit war es daher, ein Konzept zur kontextbezogenen Informationsgewinnung im Betriebsmittelwesen zu entwerfen und deren Umsetzbarkeit anhand einer prototypischen Umsetzung zu beweisen. Im Unterschied zu den bislang bekannten Verwaltungssystemen steht demnach nicht die Verwaltung der Stammdaten für ein gegebenes Betriebsmittelsystem im Vordergrund. Gegenstand der Arbeit ist vielmehr die Verwaltung dynamischer Informationen. Dabei werden bereits bestehende Funktionen beibehalten und durch Kontextinformationen erweitert werden. Ausgangspunkt des untersuchten Lösungsansatzes bildet die Vision "ubiquitärer Computersysteme" und die Rechnermigration in Alltagsgegenstände, der ursprünglich auf Informationsanwendungen im Büro- und Heimbereich zurückzuführen ist.

 

Because of the transformation from a seller's to a buyer's market and the increasing globalization of markets, companies now must compete internationally for potential customers and orders. At the same time, markets are characterized by constantly changing customer needs. Companies that want to continue to operate successfully in such a turbulent environment must differentiate themselves by having extremely flexible production systems. The high costs of the production resources employed require a high level of capacity utilization, so that the company's production will be profitable even with dynamic utilization rates and changing product lines. Within this context, effective peripheral systems, such as the operating resources system, take on added importance, in order to guarantee a high availability of jobs. When endeavoring to ensure full availability in a flexible production system, a lack of information often leads to excessive stocks of mobile operating resources (tools, machines, measuring equipment). The resulting costs directly affect the profitability of the entire system.
Thus, the purpose of this assignment was to draft a design for gathering contextual information on resource engineering and the practicability thereof by means of a prototypical implementation. Consequently, in contrast to previous, popular administration systems, the management of master data for a pre-existing operating resources system is not a priority. Instead, the focus of the work is on the management of dynamic information. In the process, already existing functions will be retained and expanded, using contextual information. The vision of "ubiquitous computer systems" and the migration of computers into everyday items form the starting point for the problem-solving approach under investigation, which can be traced back to computer applications used in the office and the home.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-60987.html