Fraunhofer-Gesellschaft

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Fabrikplanung

 
: Reinerth, Hans; Lickefett, Michael

:

Bauernhansl, Thomas (Hrsg.):
Fabrikbetriebslehre 1. Management in der Produktion
Wiesbaden: Springer Vieweg, 2020
ISBN: 978-3-662-44537-2
ISBN: 978-3-662-44538-9
ISBN: 3-662-44537-9
S.103-127
Deutsch
Aufsatz in Buch
Fraunhofer IPA ()
Anlagenplanung; Planungsprozess; Standort; Standortplanung

Abstract
Dieses Kapitel stellt Grundlagen der Fabrikplanung vor. Aufbauend auf die Einführung und Auflistung relevanter Definitionen beantwortet das Kapitel die Fragen nach dem Warum (Treiber der Fabrikplanung), dem Was (Aufgabenfelder und Fabriktypen) und dem Wie (Projektvorgehen und Werkzeuge). Den Abschluss bildet ein Ausblick. Dabei liegt der besondere Fokus auf der Komplexität der Planungsaufgaben und weniger auf den relevanten Methoden. Der Begriff Fabrik wird in diesem Zusammenhang verstanden als Lokalität (Standort), in der aus angelieferten Rohmaterialien und/oder Vormaterialen unter Anwendung unterschiedlichster Bearbeitungsverfahren wertschöpfend Fertigwaren entstehen. Gleichzeitig ist die Fabrik der Ort, an dem Betriebsmittel zu Produktionsanlagen konfiguriert und daraus Produktionssegmente gebildet werden. Über den jeweiligen Standort hinaus bildet sie einen Knotenpunkt eines Produktionsnetzes. Im Wertschöpfungsmodell der Produktion (Kap. 2) behandelt die Fabrikplanung also die Ebenen vom Arbeitssystem bis zum Produktionsnetzwerk (Strukturperspektive) und gestaltet hierbei den Wertschöpfungsprozess (Prozessperspektive). Der Terminus Planung beschreibt darüber hinaus den Gestaltungsprozess unterschiedlichster komplexer Segmente und deren interne Verzahnung zu einem Gesamtkonstrukt (Systemperspektive). Abb. 4.1 visualisiert den Betrachtungsgegenstand.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-608529.html