Fraunhofer-Gesellschaft

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Breitbandige optische Zugangsnetze mit CWDM: Stand der Technik und Perspektiven

 
: Vathke, J.; Paul, C.; Wenisch, W.; Langer, K.D.

Schäffer, C. ; Informationstechnische Gesellschaft -ITG-, Fachausschuß 5.3 Optische Nachrichtentechnik; Informationstechnische Gesellschaft -ITG-, Fachgruppe 5.3.3 Photonische Netze:
Photonische Netze : Vorträge der 7. ITG-Fachtagung vom 27. bis 28. April 2006 in Leipzig
Berlin: VDE Verlag, 2006 (ITG-Fachbericht 193)
ISBN: 3-8007-2959-8
S.37-44
Fachtagung Photonische Netze <7, 2006, Leipzig>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer HHI ()
Entwicklungsstand; faseroptische Nachrichtenübertragung; faseroptische Teilnehmerschleife; Frequenzmultiplex; Kanalkapazität; Kostensenkung; Letzte-Meile-Technik; Lichtleiternetzwerk; Monomodefaser; Nachrichtennetz; Ringnetz=Schleifennetz; Sende-Empfangs-Gerät; Systemvergleich; Trend (Entwicklung); Übertragungsgeschwindigkeit; Übertragungsqualität

Abstract
Optische Zugangsnetze zur Bereitstellung von breitbandigen Telekommunikations-Diensten werden weltweit in zunehmendem Maße installiert. Unter Berücksichtigung der spezifischen Betriebs-Randbedingungen finden CWDM-Systeme vielfältige Einsatzmöglichkeiten mit einem großen Potential hinsichtlich der Einsparung von Fasern, der besseren Ausnutzung der Faser-Transportkapazität und der Systemerweiterung. Der Beitrag gibt einen Überblick über den bei CWDM erreichten Stand der Technik und einen Vergleich mit alternativen optischenZugangsnetzen wie PON (passive optical network) oder Netze mit aktiven Schaltknoten (AON). Das Anwendungsspektrum reicht vom Einsatz als Overlay-Anordnung zur Erweiterung derzeitig installierter optischer Zugangssysteme bis hin zum eigenständigen CWDM System (CWDM-PON). Hiermit können in unterschiedlichen Konfigurationen, z.B. auf Ring-Basis, aktive Netzknoten oder Teilnehmer mit individuellen Wellenlängenkanälen versorgt werden. Um Zukunftssicherheit für Systemerweiterungen mittels CWDM bieten zu können ist es empfehlenswert, Single-Mode-Fasern mit möglichst geringem OH-Peak zu verlegen. Die Schlüsselkomponenten zum Aufbau von CWDM-Systemen (20 nm/<2,7 Gb/s) stehen kommerziell zur Verfügung, sind aber z. T. noch zu teuer (z.B. Transceiver), da die Schwelle zu einem Massenmarkt noch nicht überschritten ist. Derzeit wird daran gearbeitet, den Kanalabstand zu reduzieren und die Datenrate pro Kanal auf 4,25 Gb/s oder sogar 10 Gb/s zu erhöhen. Entsprechende Standards müssen noch erarbeitet werden.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-60666.html