Fraunhofer-Gesellschaft

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THz-Technik: Neue Möglichkeiten für Tomographie und Spektroskopie

THz technology: New tomographic and spectroscopic possibilities
 
: Panzner, M.; Klotzbach, U.; Beyer, E.

Blau, W. ; Europäische Forschungsgesellschaft Dünne Schichten e.V. -EFDS-:
Workshop Imaging und Bildverarbeitung für die Qualitätssicherung in der Oberflächentechnik. Tagungsband : Am 26. April 2006 in Dresden
Dresden, 2006
8 S.
Workshop Imaging und Bildverarbeitung für die Qualitätssicherung in der Oberflächentechnik <2006, Dresden>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer IWS ()
elektromagnetische Welle; Wellenlänge; Schwingungsfrequenz; Tomographie; Mikrowellentomographie; Spektrometrie; Meßverfahren; Messgerät; Sicherheitstechnik; Reflexion; Optische Transmission; Bildgebungsverfahren; spektrochemische Analyse; Absorptionsband; Drogenaufdeckung

Abstract
Durch die Verfügbarkeit geeigneter gepulster Quellen, die auf Femtosekundenlasern basieren, werden Terahertz-(THz)-Strahlungen mit zunehmender Intensität untersucht. Der THz-Bereich umfasst die Wellenlängen von 1 m bis 10 Mikrometern (zwischen Infrarot und Mikrowellen). Nichtmetalle, Kunststoffe, Papier und nichtpolare Substanzen sind für THz-Strahlen transparent, Metalle reflektieren, Substanzen mit polaren Gruppen absorbieren charakteristische Banden. Neben kontinuierlich strahlenden Quellen werden für Tomographie als auch Spektroskopie gepulste (einige ps) breitbandige Quellen verwendet. Die Erzeugung der Strahlung erfolgt in photoleitenden Dipolantennen durch Lichtblitze und Beschleunigung der Elektronenwolke, für die Detektion wird der umgekehrte Weg gewählt. Durch die THz-Impulse kann die innere makroskopische Struktur von Werkstoffen oder deren Kombinationen aufgeklärt werden. Eine Materialanalyse ist durch Fouriertransformation der beim Probendurchlauf veränderten Signale (insbes. bei organischen Substanzen mit polaren Gruppen) möglich. Darauf beruht auch die Anwendung der THz-Technik zur Detektion von Suchtmitteln. Eine Durchstrahlung der Umhüllungen (Taschen) aus Kunststoff ist möglich. Auch in der Sicherheitstechnik können verborgene Waffen in der Kleidung detektiert werden. Im Fh IWS wird die THz-Technik im industriellen Bereich zur Auffindung von Delaminationen untersucht (verborgene fehlerhafte Klebe- und Haftstellen bei Kunststoffbeschichtungen, Risse oder Enthaftung von thermischen Schutzschichten aus Keramik auf Metallen). Ein weiteres Forschungsgebiet ist die Untersuchung von Kunst-und Kulturgut auf Übermalungen oder darunter liegende Wandmalerei für Restaurierung und Konservierung.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-60553.html