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Mobilitätsforschung - Intelligente Reisebegleitung im ÖV mit Augmented Reality

Vortrag gehalten auf der 14. Fachtagung der Veranstaltungsreihe "Mobilität und Kommunikation", 30.01.2020, Dresden
 
: Wagner-Hanl, Nicole

2020, 24 Folien
Fachtagung "Mobilität und Kommunikation" <14, 2020, Dresden>
Deutsch
Vortrag
Fraunhofer IML ()
Mensch-Technik-Interaktion; Augmented reality (AR); Digitalisierung; Personenmobilität; Reisebegleitung
Anfrage beim Institut / Available on request from the institute bibliothek@iml.fraunhofer.de

Abstract
Die zunehmende Digitalisierung, der technische Wandel und der Nutzer selbst verändern die Mobilität von heute. Daraus ergeben sich Chancen der erhöhten Komplexität von Reisen (Intermodalität, unübersichtliche Umsteigesituationen an Knotenpunkten) entgegen zu wirken. Hier setzt das Forschungsprojekt RadAR+ (Laufzeit 01/2016 - 06/2019) an, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wurde. RadAR+ steht für ein „Reiseassistenzsystem für dynamische Umgebungen auf Basis von Augmented Reality“. Realisiert wurde ein adaptiv lernender Mobilitätsagent zur situationsgerechten, standortbezogenen und nutzerspezifischen Unterstützung auf komplexen Mobilitätsketten. Mit dem Reiseassistenten ist die Umsetzung eines Technologie-Zugangs mit intuitiver Mensch-Maschine-Kommunikation und Hand-Free Anwendung entstanden. Das Projekt vereint sowohl technische Forschungsaspekte als auch die Betrachtung ethischer, juristischer und sozialwissenschaftliche Bereiche und ermöglicht Einblicke in die nutzerorientierte Interaktionsgestaltung für AR-Datenbrillen im Bereich der Personenmobilität im Öffentlichen Verkehr. Alleinstellungsmerkmale sind die Kombinationen der vorhandenen technischen Möglichkeiten (Verknüpfung von Smartphone-Technologien und der Augmented-Reality-Anwendung in Datenbrillen) und die reale Darstellung in einem konkreten Anwendungsfall (Reiseführung mit bedarfsgerechten Informationen, Routing und Navigation beim Wechsel zwischen den Verkehrsmitteln). Das Reiseassistenzsystem für den öffentlichen Verkehr wurde hinsichtlich Gebrauchstauglichkeit und Akzeptanz wissenschaftlich evaluiert. Für den Feldtest wurde eine Strecke von einer Hausadresse über den Großknotenpunkt Frankfurt Hauptbahnhof zu einem Gate am Frankfurter Flughafen ausgewählt.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-599814.html