Fraunhofer-Gesellschaft

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In-Situ-Messgerät zur Bestimmung der Schlagregenintensität

 
: Schöner, Tobias; Hevesi-Toth, Timo; Zirkelbach, Daniel; Fitz, Cornelia

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Volltext urn:nbn:de:0011-n-5621725 (1.0 MByte PDF)
MD5 Fingerprint: fe6bb1ddca3aaca2a10e7974b0ccffe5
Erstellt am: 1.11.2019


IBP-Mitteilung 45 (2018), Nr.561, 2 S.
ISSN: 9990-1390
Deutsch
Zeitschriftenaufsatz, Elektronische Publikation
Fraunhofer IBP ()

Abstract
Die Schlagregenbelastung einer Fassade kann ein entscheidender Einflussparameter für das hygrothermische und energetische Verhalten der gesamten Wandkonstruktion sein. So vermindert sich z. B. der Wärmeschutz einer Außenwand bei einem erhöhten Feuchtegehalt. Für Innendämmsysteme ist die Schlagregenintensität ein besonders wichtiger Parameter, der auch über die generelle Anwendbarkeit einer Innendämmung am jeweiligen Standort entscheidet. Daher wird bei deren Bemessung auch standortspezifisch nach der Schlagregenexposition unterschieden. Als Schlagregen wird dabei der durch Wind ausgelenkte Regen verstanden, der auf der Fassade auftrifft. Auf die Schlagregenintensität haben sowohl die Bebauungssituation, die Ausrichtung, die Fassadenhöhe als auch die lokale Windanströmung der Fassade Einfluss. Im Gegensatz zum Normalregen, der über Messzylinder im ungestörten Gelände bestimmt werden kann, ist eine Messung des Schlagregens auf der Fassade mit zahlreichen potenziellen Fehlerquellen behaftet. Die Schlagregenintensität variiert auch innerhalb einer Fassade deutlich. Dies bedeutet für die Praxis eine erhebliche Unsicherheit bei der Bestimmung der Schlagregenintensität am konkreten Objekt und in der Folge auch für die Beurteilung einer geplanten Innendämm-Maßnahme.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-562172.html