Fraunhofer-Gesellschaft

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ERP-Systeme als IT-Rückgrat

 
: Ebel, D.; Seidl, P.

Ten Hompel, M. ; Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik -IML-, Dortmund:
Software in der Logistik : Markt-Spiegel. Anforderungen, Funktionalitäten und Anbieter in den Bereichen WMS, ERP, TMS und SCM
München: Huss, 2006 (Logistik - Praxis)
ISBN: 3-937711-28-7
S.70-72
Deutsch
Aufsatz in Buch
Fraunhofer IML ()
Enterprise Resource Planning; ERP; Informationstechnik; IT

Abstract
ERP-System reduzieren die Softwarekomplexität. Durch den Zugriff aller Abteilungen auf eine Datenbank verbessert sich die Konsisitenz der Daten, die zudem schneller verfügbar sind.
Das menschliche Rückgrat musste sich im Laufe der Zeit hinsichtlich des Aufbaus und der Funktionalitäten an die jeweiligen Umweltbedingungen bestmöglich anpassen. Schwerpunktmäßig besteht dessen Aufgabe in der Ausrichtung hinsichtlich der Schwerkraft und der Unterstützung der Bewegungsabläufe. Hiermit vergleichbar sit die IT eines Unternehmens: Sie hat die Infrastruktur für den reibungslosen Ablauf der Geschäftprozesse bereitzustellen und muss sich laufend durch die Erschließung neuer Geschäftsfelder und Funktionsbereiche und deren Unterstützung weiterentwickeln. Seit den 80er Jahren haben sich in vielen Unternehmensbereichen unterschiedliche Softwareprodukte mit verschiedenen fachlichen Schwerpunkten etabliert. Durch die ständige Zunahme der technischen Rechnerleistung von PCs und Rechnernetzwerken konnte auch die eingesetzte Software umfangreichere und vielfältigere Aufgaben mit größere Geschwindigkeit und somit innerhalb kürzerer Zeitintervalle übernehmen. Seit den 90er Jahren verschmelzen die unterschiedlichen Softwaremodule aus den einzelnen Unternehmensbereichen (wie z.B. Finanzbuchhaltung, Produktionsplanung- und Steuerungssysteme (PPS), Lagerverwaltung, Personal) immer mehr zu einer durchgängigen und prozessorientierten Unternehmenssoftware. Existieren zunächst reine Insellösungen, die lediglich abteilungsspezifische Funktionalitäten unterstützen, so lösten im deutschsprachigen Raum abteilungs- und funktionsübergreifende Softwarelösungen wie beispielsweise das "Warenwirtschaftssystem" und "PPS" diese ab. Durch den zunehmenden Einfluss anglo-amerikanischer Anbieter auf den Soft- und Hardwaremärkten wurden die deutschen Bezeichnungen verdrängt und die Notwendigkeit der Kopplung von produktionstechnischen Lösungen und den betriebswirtschaftlichen Komponenten innerhalb eines Softwaresystems wurde ersichtlich. Um diesen Erfordernissen gerecht zu werden, enstand das "Enterprise-Resource-Planning-System" (ERP-System).

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-55126.html