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Zerstörungsfreie Prüfung der Stützmauer einer ehemaligen Kohlegrube im Saarland

 
: Moser, Dorothee; Klein, Samuel; Wiggenhauser, Herbert; Behrens, Matthias; Moryson, Ralf M.; Pudovikov, Sergey; Herrmann, Hans-Georg

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Volltext urn:nbn:de:0011-n-5490437 (871 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: b80c692465d70dff6697890f799a3edd
(CC) by-nd
Erstellt am: 19.6.2019


Erhard, Anton (Hrsg.) ; Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung e.V. -DGZfP-, Berlin:
DACH-Jahrestagung 2019 : Zerstörungsfreie Materialprüfung; 27. - 29. Mai 2019, Friedrichshafen; USB-Stick
Berlin: DGZfP, 2019 (DGZfP-Berichtsbände 171)
ISBN: 978-3-947971-02-2
Paper Mo.3.C.4, 8 S.
DACH-Jahrestagung <2019, Friedrichshafen>
Deutsch
Konferenzbeitrag, Elektronische Publikation
Fraunhofer IZFP ()
Ground Penetrating Radar (GPR); Large Aperture UltraSound (LAUS); ambiente Thermographie

Abstract
Mittels Ground Penetrating Radar (GPR), Large Aperture UltraSound (LAUS) und ambienter Thermographie wurde die große Stützmauer (ca. 9 m hoch und 286 m lang) der ehemaligen Grubenanlage Fischbach-Camphausen der RAG (1. Abteufung 1871, Silllegung 1990) im Saarland untersucht. Die Mauer weist eine Oberfläche mit verschiedenen Frontmaterialien (Beton, Mauerstein, Ziegel usw.) auf. Daher wurden drei vertikale Linien in repräsentativen Bereichen der Wand für die Untersuchungen ausgewählt. Die drei genannten ZfP-Methoden wurden eingesetzt, um Informationen über den Zustand und die innere Struktur der Mauer zu gewinnen, und um die Eignung der Verfahren an diesen komplexen, heterogenen Mauerwerksstrukturen zu bewerten. Die Ergebnisse mit dem Ultraschallsystem LAUS zeigten am ersten Profil die Schichtstruktur, wo die Wand durch eine Betonschale bereits zur Absicherung verstärkt wurde, und unspezifische Reflexionen der inneren Struktur jenseits der ersten Schicht. Bedingt durch die Randbedingungen (Höhe der Mauer, Zugänglichkeit, Oberflächenstruktur, etc.) und der technischen Auslegung des LAUS war der Einsatz dieser Methode an der Mauer sehr zeitaufwendig. Die GPR Messungen (es wurde mit zwei Niederfrequenzantennen gemessen: 200 und 400 MHz) konnten schneller durchgeführt werden und zeigten ebenfalls Merkmale im Inneren der Struktur. Die Eindringtiefe war aufgrund der hohen Absorption im Material auf 2-3 m begrenzt. Um einen Tag-Nacht-Zyklus mittels ambienter Thermographie aufzuzeichnen, wurde eine Thermographie-Sequenz von 96 Stunden permanent aufgezeichnet. Die Phasenauswertung zeigte Auffälligkeiten in mehreren Bereichen der Mauer.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-549043.html