Fraunhofer-Gesellschaft

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Metrologische Rückführbarkeit bei der Eindring- und Magnetpulverprüfung - Hilfestellung für Anwender

 
: Bessert, Steffen; Malitte, Hans-Joachim; Heck, Gerhard; Morgenstern, Gunnar

:
Volltext urn:nbn:de:0011-n-5490392 (2.1 MByte PDF)
MD5 Fingerprint: cb2c8e6955fdfc5ca314fcc240de1873
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Erstellt am: 19.6.2019


Erhard, Anton (Hrsg.) ; Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung e.V. -DGZfP-, Berlin:
DACH-Jahrestagung 2019 : Zerstörungsfreie Materialprüfung; 27. - 29. Mai 2019, Friedrichshafen; USB-Stick
Berlin: DGZfP, 2019 (DGZfP-Berichtsbände 171)
ISBN: 978-3-947971-02-2
Paper Mi.2.C.2, 8 S.
DACH-Jahrestagung <2019, Friedrichshafen>
Deutsch
Konferenzbeitrag, Elektronische Publikation
Fraunhofer IZFP ()
Magnetpulverprüfung; DIN EN ISO/IEC 17025; Kalibrieren; DGZtP-Richtlinie MR 01

Abstract
In den Normen zur Prüfdurchführung und den Betrachtungsbedingungen für die Eindring- und Magnetpulverprüfung wird auf die Kalibrierung von Geräten für diese Verfahren (Luxmeter, UV-Meter und Feldstärkemessgerät) verwiesen. Gelebte Praxis ist die Rückführung dieser Geräte über einen Werkskalibrierschein des Geräteherstellers. Diese Vorgehensweise ist aber nicht normkonform für Prüflabore, die nach DIN EN ISO/IEC17025 akkreditiert sind. Was ist nun für Prüflabore mit und ohne Akkreditierung zu beachten und wie stellt man sich auf die metrologische Rückführbarkeit von Geräten in der Eindring- und Magnetpulverprüfung ein? Hierzu wurde die Richtlinie MR 01 “Metrologische Rückführbarkeit von Hilfsmitteln für die Eindring- und Magnetpulverprüfung” im DGZfP-Unterausschuss „Metrologische Rückführung“ beim Fachausschuss „Oberflächenrissprüfung“ der DGZfP erarbeitet. In diesem Regelwerk werden Wege zur Erfüllung der Forderungen der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) aufgezeigt. Im Vordergrund stehen dabei allerdings die Eigenverantwortung der Prüflabor bezogen auf die Verifizierung ihrer Verfahren, die Kenntnis ihre spezifischen prüftechnischen Randbedingungen (Wertebereich für Messwerte und somit Kalibrierbereich der Messgeräte), die Auswahl von Firmen für Gerätekalibrierung/-überprüfung und die Kontrolle der Kalibrierscheine/Werkskalibrierscheine auf Plausibilität der Kalibrierungs-/Überprüfungsergebnisse. Abgeleitet aus dem Inhalt dieses Leitfadens soll der Vortrag auch den Blick auf das Vorgehen zu diesem Thema in den anderen zerstörungsfreien Prüfverfahren lenken. Hierbei geht es insbesondere um die Verwendung der Begriffe „Messen“, „Prüfen“, „Kalibrieren“, „Überprüfen“ u.a. im fachlichen Sprachgebrauch, bei Festlegungen und im Regelwerk. Die daraus resultierende fachliche Umsetzung muss dann dabei beachtet werden.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-549039.html