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Berücksichtigung lokaler und sektorübergreifender Einflussgrößen bei der Planung städtischer Verteilnetze

Paper präsentiert auf der Tagung Zukünftige Stromnetze für Erneuerbare Energien 2018; 30. und 31. Januar 2018, Steigenberger Hotel am Kanzleramt Berlin
 
: Then, D.; Kneiske, T.; Spalthaff, C.; Braun, M.; Voll, R.; Fiedeldey, M.

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Volltext urn:nbn:de:0011-n-5200805 (524 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: 3eb35903e99e906681d2609a9e2142dc
Erstellt am: 5.12.2018


2018, S.551-563
Tagung Zukünftige Stromnetze für Erneuerbare Energien <2018, Berlin>
Deutsch
Konferenzbeitrag, Elektronische Publikation
Fraunhofer IEE ()

Abstract
Im städtischen Kontext werden häufig Mehrspartenenergiesysteme, bestehend aus einer Gas-, Wärme- und Strominfrastruktur betrieben. In Zukunft ist bedingt durch die Wärmewende mit einer Teilelektrifizierung des Wärmesektors zu rechnen, wobei Wärmeerzeugungsanlagen überwiegend in das Niederspannungsnetz eindringen. Für die Szenarioerstellung werden Modelle nötig, mit denen die Versorgungsaufgabe lokal, bedarfsorientiert und unter Berücksichtigung der bestehenden Netzinfrastrukturen definiert werden kann. Mit der vorgestellten Methodik wird ein komplett georeferenziertes Gebäudemodell aller Wohngebäude im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Bamberg (81.661 Einwohner) erstellt, auf dessen Basis die Berechnung bzw. Approximation des spez. Heizwärmebedarfes aller Liegenschaften, sowie der Entwurf eines Szenarios für den Zubau el. Wärmeerzeugungsanlagen erfolgt. Dieses bildet die Grundlage zur Beurteilung des Einflusses el. Heizanlagen auf das Mittel- und Niederspannungsnetz des Versorgungsgebietes „Bamberg Ost“. Dazu wird der aktuelle und zukünftige Netzzustand in Form von Worst-Case-Analysen berechnet.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-520080.html