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Smarte Crash-Wirkprinzipien für hybride Fahrzeugstrukturen

Vortrag gehalten auf dem SmartPro Workshop, 15.11.2018, Chemnitz
 
: Nossol, Patryk

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Präsentation urn:nbn:de:0011-n-5196649 (1.7 MByte PDF)
MD5 Fingerprint: 8e06b65a26efc9889286f29d93347caa
Erstellt am: 28.11.2018


2018, 11 Folien
SmartPro Workshop <2018, Chemnitz>
Deutsch
Vortrag, Elektronische Publikation
Fraunhofer IWU ()
crash; Faserverbund; FKV; CFK; dehnratenabhängige Materialkarten; Hybrid Strukturen; FEM; LS-Dyna; SEA

Abstract
Beim Vortrag wurden Inhalte sowie Teilergebnisse der beiden Projekte „CrashTex“ und „CrashTex-II“ vorgestellt, die innerhalb des Leistungszentrums Smart Production durchgeführt worden sind. Das Ziel von CrashTex bestand darin Crash-Wirkprinzipien für Faserverbundmaterialien zu konzipieren, diese rechentechnisch sowie experimentell zu untersuchen und für eine Anwendung in PKW-Crashstrukturen zu optimieren. Diese Wirkprinzipien sollen auf einem ähnlichen Niveau wie Metall-Lösungen Crash-Energie aufnehmen und zugleich höhere Leichtbaugrade ermöglichen. Die Ergebnisse der Fraunhofer Untersuchungen zeigen hohe spezifische Energieabsorptionswerte (SEA-Werte) für CFK bei ausgewählten Crash-Wirkmechanismen und Lagenaufbau. Diese SEA-Werte übertreffen deutlich die Werte für Aluminium und ermöglichen somit höhere Leichtbaugrade bei zukünftigen Fahrzeug-Crash-Strukturen durch eine faserverbundgerechte Crash-Funktion. Somit wird der Bezug zum Cluster "Materials" des Leistungszentrums "Smart Production" geschaffen. Das Ziel des Vorhabens CrashTex-II besteht in der Gestaltung und Auslegung neuartiger Dachrahmen-, B-Säulen- und Schwellerstrukturen in hybrider Leichtbauweise, bestehend aus metallischer Hülle und innerer Faserverbundstruktur. Neben höheren Leichtbaugraden soll mit der neuen Bauweise auch eine verbesserte Adaptionsfähigkeit bezüglich verschiedener Fahrzeug- und Motorisierungsvarianten ermöglicht werden. Die konzipierten hybriden Seitenrahmenstrukturen ermöglichen höhere Leichtbaugrade bei zukünftigen Fahrzeug-Crash-Strukturen durch eine faserverbundgerechte Crash-Funktion. Somit wird auch hier der Bezug zum Cluster "Materials" des Leistungszentrums "Smart Production" geschaffen.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-519664.html