Fraunhofer-Gesellschaft

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Konzeption der Energiesynchronisationsplattform

Diskussionspapier V2
 
: Reinhart, Gunther; Bank, Lukas; Brugger, Martin; Roth, Stefan; Simon, Peter; Bauernhansl, Thomas; Bauer, Dennis; Colangelo, Eduardo; Eigenbrod, Hartmut; Grigorjan, Arthur; Pfeilsticker, Lena; Schel, Daniel; Schulz, Fabian; Fridgen, Gilbert; Hering, Fabian; Keller, Robert; Schott, Paul; Jarke, Matthias; Ahrens, Raphael; Pullmann, Jaroslav; Abele, Eberhard; Weber, Thomas; Bühner, Volker; Meyer, Benjamin

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Volltext urn:nbn:de:0011-n-5153353 (3.3 MByte PDF)
MD5 Fingerprint: c25b10ffacacefa886a2b2ac05e6ef62
Erstellt am: 23.10.2018


Online im WWW, 2018, VI, 56 S.
Deutsch
Bericht, Elektronische Publikation
Fraunhofer IPA ()
Fraunhofer FIT ()
Fraunhofer IGCV ()
Energiewende; erneuerbare Energie; Energieflexibilität

Abstract
Der langfristige Verzicht auf fossile und nukleare Energiequellen und die zunehmende Nutzung erneuerbarer Energien bei der Stromerzeugung führen zu einer volatileren Stromversorgung. In Abhängigkeit von externen Realitäten betont die Produktion erneuerbarer Energien die Notwendigkeit von Maßnahmen, die das notwendige Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage im Elektrizitätssystem jederzeit gewährleisten. Energieintensive Industrieprozesse umfassen theoretisch hohe Demand-Response-Potenziale, die geeignet sind, diese zunehmende Liefervolatilität zu bewältigen. Dennoch betreiben die meisten Unternehmen ihre Produktion aus mehreren Gründen nicht flexibel: Unter anderem mangelt es den Unternehmen an Know-how, Technologien und einem klaren Business Case, um eine zusätzliche Flexibilität in ihren Produktionsprozessen einzuführen mögliche Auswirkungen auf ihre Prozesse durch Variation des Strombedarfs und Unterstützung bei der Ausnutzung ihrer Flexibilität. Neben der Förderung von Wissen in Industrieunternehmen ist eine IT-Lösung erforderlich, die Unternehmen dabei unterstützt, das Demand-Response-Potenzial ihrer Prozesse zu nutzen. Das Konzept muss Unternehmen dabei unterstützen, die energieflexiblen Produktionsprozesse von Unternehmen zu steuern und diese Potenziale in Flexibilitätsmärkten zu monetarisieren. Dieses Arbeitspapier stellt ein Konzept vor, das sowohl Unternehmen als auch Energiemärkte integriert. Es ermöglicht den automatisierten Handel des Demand-Response-Potenzials von Unternehmen auf verschiedenen Flexibilitätsmärkten.

 

Abandoning fossil and nuclear energy sources in the long run and increasing amount of renewable energies in electricity production causes a more volatile power supply. Depending on external realities, renewable energy production emphasizes the need for measures to guarantee the necessary balance of demand and supply in the electricity system at all times. Energy intensive industry processes theoretically include high Demand Response potentials suitable to tackle this increasing supply volatility. Nevertheless, most companies do not operate their production in a flexible manner due to multiple reasons: among others, the companies lack know-how, technologies and a clear business case to introduce an additional level of flexibility into their production processes, they are concerned about possible impacts on their processes by varying the electricity demand and need assistance in exploiting their flexibility. Aside from fostering knowledge in industry companies, an IT-solution that supports companies to use their processes’ Demand Response potential has become necessary. Its concept must support companies in managing companies’ energy-flexible production processes and monetarize those potentials at flexibility markets. This working paper presents a concept, which integrates both companies and energy markets. It enables automated trading of companies’ Demand Response potential on different flexibility markets.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-515335.html