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Positive Peerkultur aus Schülersicht. Herausforderungen (sonder-)pädagogischer Praxis.

 
: Otto, Ariane

Wiesbaden: Springer VS, 2015, X, 212 S.
Zugl.: Halle-Wittenberg, Univ., Diss., 2014
Studien zur Schul- und Bildungsforschung, 57
ISBN: 3-658-07301-2
ISBN: 978-3-658-07301-5
ISBN: 978-3-658-07302-2
Deutsch
Dissertation
Fraunhofer IMW ()

Abstract
Schule und Peerkultur unterliegen einem Spannungsverhältnis, was bislang sowohl theoretisch als auch empirisch nur wenig berücksichtigt wurde. An dieser Lücke setzt diese Studie an, die die Sichtweisen von Jugendlichen zwischen zwölf und achtzehn Jahren auf den pädagogischen Arbeitsansatz Positive Peerkultur im schulischen Kontext rekonstruiert. Sein Anliegen ist es, in pädagogisch initiierten Gesprächskreisen Jugendliche in einen Kommunikationszusammenhang treten zu lassen, in dem sie für sie lebensrelevante Themen und Anliegen besprechen können. Neben neuen empirischen Einblicken in den Zusammenhang von Peerbeziehungen und pädagogischen Programmatiken, wird die methodische Umsetzung und Realität Positiver Peerkultur im schulischen Kontext dargestellt. Against the backdrop of changes in global education, the German education system has undergone immense diversification. Many private schools are being founded, among them international schools catering both to an international clientele and to growing numbers of Germans. This article presents results from part of a qualitative longitudinal study on educational careers of young people and the role of peer cultures. The self-presentations of an international school centred on pupil support, lifelong learning and global citizenship are set in relation to the perspectives of their pupils in this context. Im Kontext der Expansion des deutschen Bildungssystems und der damit einhergehenden vertikalen und horizontalen Ausdifferenzierung der Schullandschaft, insbesondere im Sektor weiterführender schulischer Bildung, sowie der wachsenden Konkurrenz zwischen einzelnen Schulen ist es diesen zunehmend möglich, ihre Schülerinnen und Schüler auszuwählen. Krüger et al. (2012) weisen darauf hin, dass die Expansion privat organisierter Grund- und Sekundarschulen sowie die Förderung von Hochbegabtengymnasien neue Formen der Ungleichheit im deutschen Bildungssystem hervorbringen können.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-512527.html