Fraunhofer-Gesellschaft

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Kontinuierlicher Verbesserungsprozess - Baustein zur Prozessinnovation in KMU

Nutzung und Effekte von KVP im Verarbeitenden Gewerbe
 
: Kirner, E.; Armbruster, H.; Kinkel, S.
: Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung -ISI-, Karlsruhe

:
Volltext urn:nbn:de:0011-n-510115 (152 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: bf566f4a58708a92df4ef04aab5b4008
Erstellt am: 20.04.2007


Karlsruhe: Fraunhofer ISI, 2006, 12 S.
Mitteilungen aus der ISI-Erhebung zur "Modernisierung der Produktion", 40
Deutsch
Bericht, Elektronische Publikation
Fraunhofer ISI ()

Abstract
Der Kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) ist ein Managementansatz, der durch stetige Veränderungen im Unternehmen die Produkt- und Prozessqualität und damit die Wettbewerbsposition nachhaltig verbessern will. Derzeit ist KVP vor allem in großen Betrieben des Fahrzeugbaus und bei anderen Großserienfertigern weit verbreitet. Doch auch bei zwei Drittel der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) kommt KVP bereits zum Einsatz. Dabei zeigt sich, dass KMU in den letzten drei Jahren deutlich aufgeholt haben. Zudem planen mehr KMU als Großunternehmen dieses Konzept in den nächsten zwei Jahren einzuführen. Relativiert werden diese Verbreitungsquoten aber, wenn man danach fragt, wie viele Betriebe das Prinzip intern bereits in hohem Umfang nutzen. Nur etwa jedes fünfte KMU zählt zu diesen intensiven Nutzern.
Die umfängliche Anwendung von KVP könnte sich aber durchaus auszahlen. Am Beispiel des Betriebstyps "kleine und mittlere Automobilzulieferer mit Großserienproduktion" konnten signifikante Performance-Vorteile von intensiven KVP-Nutzern bei Prozessqualität und -flexibilität nachgewiesen werden. Vor diesem Hintergrund sollte jedes KMU kritisch prüfen, ob eine intensive KVP-Nutzung nicht ein wichtiger Baustein eines systematischen Managements von Prozessinnovationen sein kann oder muss.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-51011.html