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Non-destructive assessment of retaining wall of former coal mine plant

Zerstörungsfreie Prüfung der Stützmauer einer ehemaligen Kohlegrube
 
: Wiggenhauser, Herbert; Behrens, Matthias; Moser, Dorothee; Moryson, Ralf M.; Pudovikov, Sergey; Herrmann, Hans-Georg

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Das Mauerwerk 22 (2018), Nr.3, S.175-186
ISSN: 1432-3427
Englisch
Zeitschriftenaufsatz
Fraunhofer IZFP ()
Mauerwerk; masonry; Industriegebäude unter Denkmalschutz; industrial heritage; Stützmauer; retaining wall

Abstract
A large retaining wall (appr. 9 m high and 286 m long) of a former coal mine has been investigated using Ground Penetrating Radar (GPR), with two low frequency antennas (200 and 400 MHz), and Large Aperture UltraSound (LAUS) to gather information about the condition and inner structure of the wall. Three vertical lines were selected in representative areas of the wall to evaluate the usefulness of Non-Destructive Testing (NDT) with these two methods. The LAUS results showed the layer structure at one line where the wall was enforced by a concrete shell and were unspecific regarding the inner structure beyond the first layer. GPR results were able to be collected much faster and showed some internal features. Penetration was limited to 2-3 m due to the high absorption in the material.

 

Die große Stützmauer (ca. 9 m hoch und 286 m lang) einer ehemaligen Kohlengrube wurde mittels Ground Penetrating Radar (GPR) mit zwei Niederfrequenzantennen (200 und 400 MHz) und Large Aperture UltraSound (LAUS) untersucht, um Informationen über den Zustand und die innere Struktur der Mauer zu gewinnen. Drei vertikale Linien wurden in repräsentativen Bereichen der Wand für die Untersuchungen ausgewählt, um zu bewerten, wie nützlich die zerstörungsfreie Prüfung mit diesen Verfahren ist. Die LAUS-Ergebnisse zeigten die Schichtstruktur an einer Stelle, wo die Wand durch eine Betonschale verstärkt wurde, und unspezifische Reflexionen der inneren Struktur jenseits der ersten Schicht. GPR-Experimente konnten viel schneller durchgeführt werden und zeigten einige interne Merkmale. Die Eindringtiefe war aufgrund der hohen Absorption im Material auf 2-3 m begrenzt.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-497359.html