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Regelsystem zur automatischen Positionsoptimierung eines Wirbelstromsensorsystems bei der Prüfung gekrümmter Bauteile

 
: Jungmann, Christian; Koster, Dirk

:
Volltext urn:nbn:de:0011-n-4970680 (450 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: 98ff40a36283b12d081669ee6f042455
Erstellt am: 15.6.2018


Erhard, Anton (Hrsg.) ; Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung e.V. -DGZfP-, Berlin:
DGZfP-Jahrestagung 2018 - Zerstörungsfreie Materialprüfung. USB-Stick : 7.-9. Mai in Leipzig
Berlin: DGZfP, 2018 (DGZfP-Berichtsbände 166)
ISBN: 978-3-940283-92-4
Poster P 25, 2 S.
Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung (DGZfP Jahrestagung) <2018, Leipzig>
Deutsch
Konferenzbeitrag, Elektronische Publikation
Fraunhofer IZFP ()
Wirbelstromprüfung; Hexapod

Abstract
Der aktuelle Stand der Wirbelstromprüfung sieht gewöhnlich einen kontaktbehafteten Messaufbau vor. Dieser ist jedoch nicht immer einsetzbar bzw. optimal. Zum einen können Bauteiloberfläche und der Sensor dadurch Abnutzungen oder/Beschädigungen erfahren, zum anderen besitzt das Bauteil in vielen Fällen eine besondere Geometrie. Problematisch an einer kontaktlosen Messung ist die Tatsache, dass der Abstand des Sensors zur Oberfläche des Prüfobjekts einen bedeutenden Einfluss auf die Prüfaussage hat. So kann durch steigenden Abstand das Signal-Rausch-Verhältnis sinken oder durch Schwanken des Sensors oder der Mechanik (Manipulator, Roboter) kann es zu fehlerhaften Prüfergebnissen kommen. Aktuell ist es bereits möglich, eine kontaktlose, robotergestützte Messung durchzuführen. Jedoch ist die Programmierung dieser Roboter sehr aufwendig und muss für jede Abweichung des Prüflings von der bereits bestehenden Geometrie neu konfiguriert werden. Es gibt auch die Möglichkeit, eine Regelung über optische Verfahren mittels hochauflösenden Kameras zu realisieren, welche jedoch in der Regel sehr teuer sind. Dieser Beitrag berichtet über einen Ansatz den Abstand eines Wirbelstrom-Sensorarrays zur Prüfoberfläche sowohl konstant, als auch verkippungsfrei zu halten. Das wurde unter anderem durch einen Hexapod (sog. Steward Plattform) und Regressionsanalyse realisiert. Der Hexapod ist in der Lage, sich in allen sechs Freiheitsgraden zu bewegen. Mittels Regressionsanalyse werden die von drei weiteren Wirbelstrom-Sensoren gelieferten Daten hinsichtlich ihres Abstandes zu Prüfoberfläche ausgewertet. Dadurch ist es möglich, eine beliebig gekrümmte Oberfläche mit gleichbleibendem Abstand und ohne Verkippen zu prüfen und damit ein stets vergleichbares Prüfergebnis zu erzielen.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-497068.html