Fraunhofer-Gesellschaft

Publica

Hier finden Sie wissenschaftliche Publikationen aus den Fraunhofer-Instituten.

Integration beweglicher und sensorischer Elemente in additiv gefertigte Bauteile am Beispiel eines Greifers

Integration of flexible and sensory elements in additively manufactured components using the example of a gripper
 
: Kordaß, Richard; Starruß, Elisa; Schnabel, Torsten; Marquardt, Franz

Kynast, M.:
Rapid.Tech + FabCon 3.D. International Trade Show + Conference for Additive Manufacturing : Proceedings of the 15th Rapid.Tech Conference Erfurt, Germany, 5 – 7 June 2018
München: Hanser, 2018
ISBN: 978-3-446-45812-3
ISBN: 978-3-446-45811-6
S.458-472
International Trade Show & Conference for Additive Manufacturing <15, 2018, Erfurt>
Rapid.Tech Conference <15, 2018, Erfurt>
FabCon 3.D Conference <2018, Erfurt>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer IWU ()
Additive Fertigung; Laser-Strahlschmelzen; Dispensen; Leiterbahnen; gedruckte Elektronik; Greifer; Gelenk

Abstract
Am Beispiel eines für die Automatisierungstechnik zu entwickelnden Greifers soll das Potential der additiven Fertigung ausgeschöpft und Mehrwert durch Funktions- und Sensorintegration sowie Leichtbau geschaffen werden. Neben dem kraftschlüssigen Greifen und Halten von Objekten zählen unter anderem die Verwendung von korrosionsbeständigen Materialien, die leichte Austauschbarkeit der Sensorik, der sensorisch erfasste Formausgleich durch die Kontaktflächen sowie die sensorisch zu erfassende Greifkontrolle zu den harten Anforderungskriterien im Lastenheft. Die geforderten 50.000 Greifzyklen sind dabei entweder über die Verwendung geeigneter Materialien unter Kombination verschiedener additiver Fertigungsmethoden anzustreben oder über eine entsprechende Austauschbarkeit der Kontaktflächen zu ermöglichen. Für den Formausgleich beim Greifen soll durch Einsatz von abrollenden bzw. federnden Elementen eine Beweglichkeit der Greifflächen um die Neutralstellung ermöglicht und über die zu integrierende Sensorik mit einer Auflösung von 0,05 Grad detektiert werden. Somit können Formungenauigkeiten der zu greifenden Elemente kompensiert und mit dem Ziel, die Elemente präzise abzulegen, über die Robotersteuerung ausgeglichen werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist ein möglichst hoher Anteil an Integralbauweise, um Montageschritte einzusparen und eine möglichst kompakte Bauform zu realisieren. Neben der additiven Umsetzung der Formausgleichsfunktion sowie der Sensorintegration soll auch die Integration von elektrischen Leitungen in den metallischen Greifer-Grundkörper einen großen Beitrag dazu leisten.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-497045.html