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Feuchtesicherheit diffusionsoffen und diffusionshemmend eingedeckter Dächer

 
: Zirkelbach, Daniel

8. HolzBauSpezial - Bauphysik, HBS 2017 : Akustik, Brand, Gebäudehülle, Materialien, Gebäudetechnik - Holzbau, Trockenbau, Innenausbau, Bad Wörishofen, 22./23. März 2017
Biel: Forum-Holzbau, 2017
S.229-240
HolzBauSpezial - Bauphysik (HBS) <8, 2017, Bad Wörishofen>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer IBP ()

Abstract
Die Schichten einer Dachkonstruktion sollten von innen nach außen nach Möglichkeit immer diffusionsoffener werden, so dass eingebaute oder eingedrungene Feuchte nach außen trocknen kann. Auf der Innenseite kann dann im Extremfall auch eine Dampfsperre zum Einsatz kommen. Anders sieht es aus, wenn die Außenfläche diffusionshemmend ist, wie z.B. bei bestimmten Blecheindeckungen, Konstruktionen mit überlappender Bitumenbahn als Unterdeckung oder Flachdachkonstruktionen. Der Trocknungsweg nach außen ist in diesen Fällen blockiert. Eine noch dichtere Bahn auf der Raumseite war früher die Lösung, die in der Praxis aber häufig versagt. Besser sind Konstruktionen, die den verbleibenden Trocknungsweg nach innen erschließen. Besonders geeignet hierfür sind variable Dampfbremsen, die bei winterlichen Randbedingungen dichter und bei Trocknungsbedarf im Sommer dampfdurchlässiger werden und so die Feuchtebilanzoptimieren. Wann das funktioniert und worauf ggf. zu achten ist, ist Thema dieses Beitrags.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-481531.html