Fraunhofer-Gesellschaft

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Simulation von typischen Einsatzszenarien MANET-fähiger Funkgeräte

 
: Fischer, Jörg; Koch, Robert; Kilian, Gerd; Heuberger, Albert

Rauchalles, Wolf (Red.) ; Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik -DWT-:
60 Jahre Wehrtechnik im Dialog
Bonn: Studiengesellschaft der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik, 2017 (DWT-Info 2017)
ISBN: 978-3-943730-30-2
S.67-69
Deutsch
Aufsatz in Buch
Fraunhofer IIS ()
Nachrichtentechnik; Kanalmodell; Funkkanal; Drahtloses Netzwerk

Abstract
Ob humanitäre Hilfe oder militärischer Einsatz: Die Einsatzführung muss jederzeit schnell und fundiert die richtigen Entscheidungen treffen können, diese sicher kommunizieren und die richtigen Maßnahmen einleiten. Eine zuverlässige und flächendeckende Funkverbindung zwischen den Kräften ist daher essentiell für den reibungslosen Informationsaustausch und somit auch für den Erfolg des Einsatzes. Um diese Fähigkeit zur Führung auch in Zukunft zu gewährleisten, sollen die Streitkräfte der Bundeswehr in den kommenden Jahren mit neuen MANET-fähigen Funkgeräten (Mobile Ad-Hoc-Netzwerk) ausgestattet werden. Verglichen mit den derzeitigen Funkgeräten für die Punkt-zu-Punkt-Verbindung zeichnen sich diese durch zahlreiche Vorzüge aus: Sie sind in der Lage, Daten über mehrere Teilnehmer weiterzuleiten und können dadurch größere Flächen abdecken. Zudem sind Ad-Hoc-Netzwerke deutlich robuster, da ein sogenannter „Single Point of Failure“ vermieden wird und angepasste Routing-Algorithmen im Falle eines Teilnehmerausfalls entsprechende Alternativrouten berechnen. Der Zusatz „Mobiles“ gibt an, dass diese Systeme speziell für die Kommunikation aus der Bewegung heraus entwickelt wurden und folglich die Veränderlichkeit des Funkkanals sowie der Netztopologie bei der Auswahl passender Algorithmen berücksichtigt wurden.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-478278.html