Fraunhofer-Gesellschaft

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Stressfallen bemerken

 
: Nitsche-Loske, Christine

Verl, Alexander (Hrsg.); Bauernhansl, Thomas (Hrsg.) ; Stuttgarter Produktionsakademie:
Burnout- und Stressprävention : Auslöser erkennen und erfolgreich gegensteuern. Seminar, 19. November 2015, Stuttgart
Stuttgart, 2015 (Seminar SPA 242)
24 Folien
Seminar "Burnout- und Stressprävention" <2015, Stuttgart>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer IPA ()
Burnout; Arbeitspsychologie; Stressbewältigung; Arbeitsbelastung

Abstract
Wahrnehmung ist sowohl bewusster als auch unbewusster Vorgang, der zur Aufnahme von Eindrücken, zu einer motorischen oder sprachlichen Reaktion oder zu einem Erkennungs- und Entscheidungsvorgang führt und über die Sinnesorgane, die zur Wahrnehmung befähigen, als Empfindung aufgenommen wird. Kommunikation und Verhalten werden zu ca. 20% rational beeinflusst, zu ca. 80% unbewusst gesteuert, z. B. aufgrund bisher gemachter Erfahrungen. Eine psychische (Stress-) Erkrankung entsteht aufgrund der durch genetische Disposition und psychosozialer Entwicklung vorhandenen Vulnerabilität, die zu entsprechenden Überforderungssituationen bei fehlenden Bewältigungsstrategien bzw. -fertigkeiten führt. Beispiele sind individuell wahrgenommene Situationen der Hilflosigkeit bei gleichzeitigen unbewussten Überzeugungen eines scheinbar verankerten negativen Grundgefühls, „Drehbuchs“, inneren Dialogs. Weiterhin bestimmen eigene Werturteile die Gefühlslage. Die Erfassung, Realisierung, Prüfung der Denkmuster auf Angemessenheit und ggfls. alternative Bewertungen der persönlichen stressauslösenden Faktoren und Situationen sind Voraussetzung für eine langfristig erfolgreiche Veränderung. Auch die individuelle Balance zwischen Arbeit und Ruhepausen kann die Entstehung von Stress verhindern.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-461944.html