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Auswirkungen von Ladestrategien für Elektrofahrzeuge auf den Investitionsbedarf in ein elektrisches Niederspannungsnetz

 
: Marwitz, Simon; Klobasa, Marian

Bachhiesl, Udo (Hrsg.) ; TU Graz, Institut für Elektrizitätswirtschaft und Energieinnovation -IEE-:
Energie für unser Europa. 14. Symposium Energieinnovation 2016. CD-ROM : 10.-12. Februar 2016, TU Graz, Österreich
Graz: Verlag der TU Graz, 2016
ISBN: 978-3-85125-447-1
ISBN: 978-3-85125-448-8
ISBN: 978-3-85125-449-5
13 S.
Symposium Energieinnovation (EnInnov) <14, 2016, Graz>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer ISI ()
Elektrofahrzeug; Ladestrategie; Netzinvestition

Abstract
Zur Dekabonisierung des Verkehrssektors können Elektrofahrzeuge einen wesentlichen Beitrag leisten, falls die Batterien der Fahrzeuge mit elektrischer Energie aus emissionsarmen Quellen geladen werden. Die Ladevorgänge der Fahrzeuge zeigen sich in Form von zusätzlicher Leistungsnachfrage an elektrischen Niederspannungsnetzen. Um die zusätzliche Leistungsnachfrage mit geringen Kosten zusammen mit Erneuerbaren Energien ins Energiesystem zu integrieren, wurden verschiedene Ladestrategien entwickelt. Diese Ladestrategien unterteilen sich in direkte, indirekte und autonome Verfahren. Welche Ladestrategie in die Fahrzeuge implementiert werden sollte, ist unklar. Um dies bewerten zu können, müssen zusätzlich Investitionen in Fahrzeug-IKT und Netze, die durch verschiedene Ladestrategien entstehen, gegenübergestellt werden. Daher wurde in diesem Beitrag eine direkte, eine indirekte und eine autonome Ladestrategie an einem ländlichen Niederspannungsnetz getestet. Bei einer Durchdringungsrate von 20 % Elektrofahrzeugen am Netz zeigen sich erste Netzüberlastungen, die zu Netzausbau führen. Würde im hier betrachteten Fall ausgebaut, würden sich ca. 3000 € Investititonsbedarf pro angeschlossenen Haushalt ergeben.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-426110.html