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Untersuchung der Gefügeausbildung von SiC-Keramikfiltern in Abhängigkeit von der Herstellung mittels Bildanalyse

An investigation of the microstructures of SiC-ceramic filters as a function of their manufacture by image analysis
 
: Riekers, D.; Adler, Jörg; Wendrock, H.; Wetzig, Klaus

Praktische Metallographie 35 (1998), Nr.9, S.480-498
ISSN: 0032-678X
Deutsch
Zeitschriftenaufsatz
Fraunhofer IKTS ()
Porosität; Siliciumcarbid; Mikroporosität; Variationskoeffizient

Abstract
Mit den Methoden der Bildanalyse konnte die Abhängigkeit der Gefügeausbildung von den Herstellungsparametern analysiert werden. Hierbei wurden die allgemeinen Gefügeparameter des SiC-Gefügebestandteils an den ebenen Schnitten durch das Gefüge gemessen und diese mit den entsprechenden allgemeinen Gefügeparametern ebener Boolescher Modelle verglichen. Die Kovarianzbestimmung zeigt, daß das Gefüge anisotrop ist und die SiC-Ausbildung in den ebenen Schnitten des Gefüges durch Boolesche Modelle zu beschreiben ist. Für die Proben mit konstanter mittlerer SiC-Pulverkorngröße läßt sich die sphärische Kontaktverteilungsfunktion der SiC-Ausbildung bei niedrigem Herstellungsdruck durch die eines ebenen Booleschen Modells beschreiben. Dies gilt auch für den Variationskoeffizienten bei hohem Herstellungsdruck. Für die unter konstantem Preßdruck hergestellten Proben läßt sich die sphärische Kontaktverteilungsfunktion der SiC-Ausbildung großer Korngröße ebenfalls durch das Boolesche Modell beschreiben, was auch für den Variationskoeffizienten bei kleiner Korngröße gilt. Filtermaterialien mit hoher Festigkeit besitzen einen hohen SiC-Flächenanteil, ein feindisperses Porengefüge, einen kleinen Variationskoeffizienten der SiC-Flächengrößen, dieser liegt im Bereich des Booleschen Modells. Filtermaterialien mit großer Permeabilität besitzen ein grobes Porengefüge mit breiter Porengrößenverteilung, einen großen Variationskoeffizienten der SiC-Flächengrößen, dabei ist der Variationskoeffizient für den Längs- und Querschliff unterschiedlich. Beim Querschliff liegt der Variationskoeffizient im Bereich des Booleschen Modells und beim Längsschliff liegt dieser deutlich unter dem des Booleschen Modells.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-374777.html