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Eine Methodik zur Steigerung der Wertschöpfung in der manuellen Montage komplexer Systeme

A methodology to increase added value in manual assembly of complex systems
 
: Henke, Jürgen
: Westkämper, Engelbert; Bertsche, Bernd

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Volltext urn:nbn:de:bsz:93-opus-104029 (9.9 MByte PDF)
MD5 Fingerprint: 41430e06fba88a2ab630a5bee4e5328c
Erstellt am: 26.1.2016

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Stuttgart: Fraunhofer Verlag, 2015, 144 S.
Zugl.: Stuttgart, Univ., Diss., 2015
Stuttgarter Beiträge zur Produktionsforschung, 47
ISBN: 978-3-8396-0964-4
Deutsch
Dissertation, Elektronische Publikation
Fraunhofer IPA ()
FMEA; Fehler-Prozess-Matrix (FPM); Qualitätsmanagement; Montageplanung; assembly planning; quality management; spreadsheet software; Montageplaner; Qualitätsmanager; Montageverantwortliche

Abstract
Moderne technische Produkte werden immer komplexer und individueller. Die steigende Komplexität ist den steigenden Anforderungen an die Produkte geschuldet, sei es aus funktionalen Gründen oder aus regulatorischen Gründen. Die Montage - und die Montageplanung - muss mit diesen steigenden Anforderungen umgehen, d.h. die optimale Montage muss die Qualitätsziele („Zero Defects“) mit den Zeit- und Kostenvorgaben vereinen. Das Problem für den Montageplaner sind dabei die vom Menschen verursachten Fehler, die stochastischen Charakter haben und durch die üblichen Planungswerkzeuge nur schwer fassbar sind.
Im Rahmen dieser Arbeit wird eine neue Methode vorgestellt, die es erlaubt, Fehlerkosten zu ermitteln und den Konformitätskosten direkt gegenüberzustellen. Von besonderer Bedeutung ist dabei das Erfahrungswissen der Montagemitarbeiter, das zum einen unterstützt, eine Bewertung der Fehlerwahrscheinlichkeiten vorzunehmen, zum anderen Aussagen zu den direkten Fehlerfolgen wie Umfang der Nacharbeit und des Ausschuss ermöglicht.
Zur Unterstützung der Methode und zur Validierung werden informationstechnische Werkzeuge eingesetzt, die einerseits verdichtete Analysen in Pareto-Form ermöglichen, andererseits den Abgleich mit dokumentierten (realen) Fehlerzahlen zulassen.

 

Modern technical products are becoming more complex and – in the same context – more individual. The increasing complexity is due to the increasing demands on the products, whether for functional reasons or for regulatory reasons. The assembly – and the assembly planning – must deal with these increasing demands, ie the optimal assembly must fullfill the quality objectives ("Zero Defects") as well as the time and cost requirements. The main issues of assembly planning are the human errors. These are of stochastic nature and are not easily considered by the current planning tools.
In this work a new method is presented, which allows calculating failure costs of an assembly process and compare compliance costs directly. The worker experience is vitally important, because he knows about these stochastic failures, in particular failure probabilities, necessary rework and amount of scrapped materials.
Information technology tools are used to support the new method and to validate the analyzed data. These tools allow for ABC- / Pareto-analyzes of the failure costs and help in comparing real (documented) failure counts with the numbers from the new method.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-374649.html