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Ergebnisse und Perspektiven des Forschungsnetzwerkes Kunstgelenk

Vortrag gehalten beim DVM-Arbeitskreis Zuverlässigkeit von Implantaten & Biostrukturen, Veranstaltung "Welche Anforderungen an die Betriebsfestigkeit stellen sich für Implantate?", 20. Oktober 2015, Berlin
 
: Rotsch, Christian; Grunert, Ronny; Hunger, Sandra

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Präsentation urn:nbn:de:0011-n-3667599 (2.3 MByte PDF)
MD5 Fingerprint: cb41d12c57e99022827f331df0da93bc
Erstellt am: 19.11.2015


2015, 19 S.
Veranstaltung "Welche Anforderungen an die Betriebsfestigkeit stellen sich für Implantate?" <2015, Berlin>
Deutsch
Vortrag, Elektronische Publikation
Fraunhofer IWU ()
Implantat; Prothese; Netzwerk Kunstgelenk; Endoprothese; Hüftimplantat; Wertschöpfungskette

Abstract
Implantate und Prothesen sind aus der modernen medizinischen Versorgung nicht mehr wegzudenken. Nach Unfällen oder Krankheiten stellen sie den natürlichen Funktionsumfang wieder her und gewährleisten dadurch ein selbstständiges Handeln des Patienten. Aufgrund der sich stetig ändernden Altersstruktur in den Industrieländern wird der Bereich der prothetischen Versorgung von Patienten einen immer bedeutenderen gesellschaftlichen Anteil haben, da mit einer zunehmenden Lebenserwartung auch die gewünschte Standzeit eines Implantates steigt. Die Arthrose von Gelenken entwickelt sich immer mehr zu einer Volkserkrankung. Als ultima ratio bleibt dann in vielen Fällen nur der Einsatz von Endoprothesen für Hüfte, Knie oder Schulter. Allein in Deutschland werden jährlich ca. 210.000 Hüftprothesen sowie 175.000 Knieprothesen implantiert. Obwohl diese Eingriffe zu den häufigsten Operationen im deutschen Gesundheitswesen gehören, stellen Implantatverschleiß und Rekonstruktion der natürlichen biomechanischen Verhältnisse immer noch große Herausforderungen dar. Diesen kann nur durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von Medizinern, Ingenieuren und Naturwissenschaftlern im gesamten Entwicklungsprozess begegnet werden.
Im Netzwerk „Gelenkendoprothetik“ arbeiten deutschlandweit erstmalig 13 Industriepartner und 7 Forschungseinrichtungen entlang der Wertschöpfungskette - d. h. Von der klinischen Anforderung über Entwicklung, Fertigung, Zulassung bis hin zum Vertrieb - an der Lösung aktueller Probleme. Die Abteilung „Medizintechnik“ des Fraunhofer IWU koordiniert das am 01.03.2013 gestartete Kooperationsnetzwerk.
Im Rahmen des DVM- Arbeitskreises Zuverlässigkeit von Implantaten und Biostrukturen werden ausgewählte Forschungsergebnisse der Netzwerkprojekte vorgestellt.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-366759.html