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Methodische Entwicklung der akustischen Resonanzanalyse zur zerstörungsfreien Erkennung von ur- oder umgeformten Serienteilen mit unzulässigen Geometrieabweichungen - simulationsbasierte Modellüberlegungen

 
: Heinrich, Matthias; Rabe, Ute; Grabowski, Barbara; Valeske, Bernd

:
Volltext urn:nbn:de:0011-n-3605882 (2.0 MByte PDF)
MD5 Fingerprint: 24cf3bfab888514d7907d6fd7d648ad2
Erstellt am: 7.10.2015


Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung e.V. -DGZfP-, Berlin:
ZfP in Forschung, Entwicklung und Anwendung. DGZfP-Jahrestagung 2015 : Zerstörungsfreie Materialprüfung; 11.-13.05.2015, Salzburg
Berlin: DGZfP, 2015 (DGZfP-Berichtsbände 152)
Paper Mi.2.A.3, 8 S.
Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung (Jahrestagung) <2015, Salzburg>
Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF
03FH029PX4; MERKUR
Methodische Entwicklung der akustischen Resonanzanalyse zur Kontrolle von ur- oder umgeformten automobilen Serienteilen auf innere Geometriefehler
Deutsch
Konferenzbeitrag, Elektronische Publikation
Fraunhofer IZFP ()

Abstract
Die akustische Resonanzanalyse (ART) ist ein zerstörungsfreies Prüf-verfahren, mit dem Komponenten anhand ihres Eigenschwingungsverhaltens bzw. daraus abgeleiteter Parameter bewertet werden. Das Prinzip der ART beruht darauf, dass die Eigenschwingungen eines Körpers von verschiedenen Abweichungen beeinflusst werden. So spiegeln sich z. B. Defekte oder unzulässige Geometrieausprägungen im Eigenschwingungsspektrum eines entsprechenden Bauteils wider. Bedingt durch geringfügige geometrische oder materialspezifische Variationen weisen jedoch auch nominell gleiche Gut-Teile in der Regel unterschiedliche Eigenfrequenzen auf. Die durch unzulässige Abweichungen hervorgerufenen Eigenfrequenzänderungen können durch den Einfluss zulässiger Geometrie- und Materialvariationen überlagert werden, sodass die verlässliche Erkennung qualitativ unzulänglicher Teile anhand gemessener Eigenfrequenzen keineswegs trivial ist. Im Rahmen eines laufenden Forschungsprojekts werden Untersuchungen zur eigenfrequenzbasierten Erkennung von Teilen mit unzulässigen Geometrieabweichungen (Geometriefehler) durchgeführt. Die Arbeiten fokussieren insbesondere auf ur- oder umgeformte Serienteile, deren Eigenfrequenzen sowohl von deutlich ausgeprägten, aber tolerierbaren Bauteilvariationen als auch von Geometriefehlern beeinflusst werden können. In diesem Beitrag wird anhand simulierter Daten dargestellt, inwiefern die Abhängigkeiten zwischen den Ist-Abmessungen und den exakten Eigenfrequenzen geometrisch komplexer Teile näherungsweise mit einfachen linearen Formeln beschrieben werden können.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-360588.html