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Zerstörungsfreie Prüfung - Ein Beitrag zur Sicherheit und Zuverlässigkeit technischer Produkte

 
: Dobmann, G.

VDI/VDE-Gesellschaft Meß- und Automatisierungstechnik -GMA-, Düsseldorf:
GESA-Symposium 2005. Strukturanalyse : Tagung Saarbrücken, 21. und 22. September 2005
Düsseldorf: VDI-Verlag, 2005 (VDI-Berichte 1899)
ISBN: 3-18-091899-3
S.101-115
GESA-Symposium <2005, Saarbrücken>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer IZFP ()
Qualitätskontrolle; Sicherheitsprüfung; zerstörungsfreie Prüfung

Abstract
Der Beitrag führt ein in die Definition von technischer Sicherheit und zeigt auf, wie stark die Frage der Sicherheit mit der Festlegung eines im gesellschaftlichen Konsens akzeptierten Grenzrisikos einerseits und dem Sicherheitsbedürfnis der Menschen andererseits beeinflusst wird. Für jedes technische Risiko muss eine Güterabwägung erfolgen, die die Risiken vergleicht mit der Nützlichkeit ihrer Anwendung und der gesellschaftlichen Notwendigkeit der Nutzung, bzw. die Risiken mit den Chancen. Wie Vergleiche unterschiedlicher Länder mit dem Umgang mit Risiken zeigen, handelt es sich hier auch um eine Mentalitätsfrage. Da das Grenzrisiko die Sicherheitskonzepte bestimmt, werden verschiedene Auslegungskonzepte z.B. aus Kerntechnik und Luftfahrt diskutiert. Entsprechend diesen Sicherheitskonzepten ergeben sich für die zerstörungsfreie Prüfung (ZFP) neue Aufgaben und Forderungen an ihre Zuverlässigkeit, die an Beispielen diskutiert werden. Dies betrifft insbesondere das Lebensdauermanagement von Komponenten und Anlagen unter dem Gesichtspunkt einer alternden Infrastruktur aber auch, um teure Investitionsgüter ökonomisch zu nutzen und keine Ressourcen zu vergeuden. Damit schließt sich der Kreis zwischen Sicherheit, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-35595.html