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Geschäftsmodelle für den Einsatz der additiven Fertigung in der industriellen Praxis

Vortrag gehalten auf der Rapid.Tech, Fachmesse und Anwendertagung für Rapid-Technologie, 10.-11. Juni 2015, Erfurt
Business models for additive manufacturing application
 
: Lutter-Günther, Max

:
Volltext urn:nbn:de:0011-n-3526433 (261 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: b25ceb79e8b4cce8678608aa2ac5a594
Erstellt am: 6.8.2015


2015, 13 S.
Fachmesse und Anwendertagung für Rapid-Technologie (Rapid.Tech) <12, 2015, Erfurt>
Deutsch
Vortrag, Elektronische Publikation
Fraunhofer IWU ()
additive Fertigung; Geschäftsmodell; Implementierung

Abstract
Eine Voraussetzung für die erfolgreiche Implementierung additiver Fertigungsverfahren besteht in der Wahl eines geeigneten Geschäftsmodells. Um einen wirtschaftlichen Anwendungsfall zu entwickeln, können unterschiedliche Geschäftsmodelle verfolgt werden, die jeweils auf der Nutzung technologiespezifischer Potenziale basieren. Diese können entweder den Kundennutzen erhöhen oder den Aufwand zur Leistungsgenerierung reduzieren.
Aus der Gesamtheit der verfahrensspezifischen Potenziale kann eine Typologie von fünf Geschäftsmodellen für die Verwendung additiver Fertigungsverfahren in der industriellen Praxis abgeleitet werden. Diese können anhand von drei Betrachtungsebenen genauer charakterisiert werden, die auch als zentrale Handlungsfelder bei der Einführung der Technologie zu verstehen sind: das Bauteil, die Prozesskette sowie die zugrundeliegende Organisation. Innerhalb der einzelnen Bereiche wird dabei genauer eingegangen wird auf:
(i) Kriterien für die Bauteilauswahl sowie dem Umfang der konstruktiven Anpassung;
(ii) die geeignete Prozesskette und die damit zusammenhängende Supply Chain und
(iii) organisatorische Maßnahmen in Bezug auf Mitarbeiter sowie verwendete Werkzeuge.
Insgesamt wird im Rahmen dieses Beitrages aufgezeigt, dass die typologischen Geschäftsmodelle Orientierung bei der Identifizierung und Gestaltung von Anwendungsfällen der additiven Fertigungsverfahren in der industriellen Praxis bieten. Damit kann die erarbeitete Klassifizierung als Hilfsmittel bei der Implementierung der Technologie verstanden werden.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-352643.html