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Methoden und Verfahren der Integration von Netzaspekten in den Energiemarkt

Koordinierte Markt-Netz-Betriebsführung am Beispiel von Elektrofahrzeugen als steuerbare Lasten
 
: Warweg, Oliver; Arnoldt, Alexander; Ritter, Sabine; Agsten, Michael

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Postprint urn:nbn:de:0011-n-3499729 (692 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: 5b8b2a758119a79b8a9f184a86584291
Erstellt am: 4.8.2015


Kreusel, J. ; Verband der Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik -VDE-:
Smart cities. Intelligente Lösungen für das Leben in der Zukunft. CD-ROM : VDE-Kongress 2014, 20./21.10.2014, Frankfurt am Main, Messe; Kongressbeiträge
Berlin: VDE-Verlag, 2014
ISBN: 978-3-8007-3641-6
S.775-780
Kongress "Smart Cities - Intelligente Lösungen für das Leben in der Zukunft" <2014, Frankfurt am Main>
Deutsch
Konferenzbeitrag, Elektronische Publikation
Fraunhofer IOSB ()

Abstract
Mittelfristig werden dezentral verfügbare steuerbarere Lasten, Erzeuger, stationäre und mobile Speicher in der Niederspannung Netzbetreiber vor große Herausforderungen für den Netzbetrieb stellen, gleichzeitig bieten diese aktiven Komponenten große Chancen. Um den (Ab)Transport der letzten erzeugten kW sicherzustellen, sind zwei grundsätzliche Wege denkbar - Netzausbau oder geeignete Maßnahmen zur koordinierten Markt-Netz-Betriebsführung. In dieser Veröffentlichung werden zwei Ansätze und Verfahren der koordinierten Markt-Netz-Betriebsführung vorgestellt. Ziel ist die Nutzung des Potentials von Elektrofahrzeugen zur Lastverschiebung in Folge der Steuerbarkeit der Ladevorgänge und die damit verbundene Integration in den liberalisierten Energiemarkt unter Berücksichtigung des Netzbetriebs. Daher wird zunächst ein Verfahren zur Steuerung auf Basis von individuellen durch den Netzbetreiber vorgegebenen Restriktionen vorgestellt. Anschließend wird ein alternativer Ansatz diskutiert, bei dem Flexibilitätsgrenzen je Marktpartner durch den Netzbetreiber definiert werden und somit der Freiheitsgrad der Marktpartner erhöht wird. Es wird dabei der Bezug zum BDEW Ampelkonzept hergestellt.

 

The availability of controllable decentralized feeders and loads within the low-voltage distribution grid provides grid operators with a major challenge but also a great opportunity. To ensure the distribution and transmission of every produced kW two general approaches are possible: expansion of the local network area or efficient use of the existing infrastructure by appropriate measures to reach a local balance between supply and consumption. In this work, two main process approaches developed within the project sMobiliTy are introduced. Aim is the use of available network capacity as flexibility to integrate controllable resources in the liberalized energy market, taking account of the distribution grid. Thereby the idea of the BDEW concept is applied.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-349972.html