Fraunhofer-Gesellschaft

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Erste Ergebnisse zum Nachweis einer Elektronenbehandlung von Mais zur Beizung bzw. Entkeimung und Entwesung

 
: Cutrubinis, M.; Delincée, H.; Stahl, M.; Röder, O.; Schaller, H.J.

:

Gesunde Pflanzen 57 (2005), Nr.5, S.129-136
ISSN: 0367-4223
Deutsch
Zeitschriftenaufsatz
Fraunhofer FEP ()
Saatgutbehandlung; Getreide; Mais; Bestrahlungsnachweis; niederenergetische Elektronen; e-ventus; hochenergetische Elektronen; photostimulierte Lumineszenz; Thermolumineszenz; DNA-Kometentest

Abstract
Saatgut und Getreide kann mit niederenergetischen Elektronen (<300 keV) oder hochenergetischen Elektronen (1-10 MeV) wirksam behandelt werden, um Mikroorganismen und Insekten abzutöten. In dieser vorläufigen Studie wurde Mais mit niederenergetischen (125 keV) und hochenergetischen Elektronen (10 MeV) behandelt. Um diese Elektronenbehandlung nachzuweisen, wurden verschiedene Verfahren eingesetzt: Photostimulierte Lumineszenz (PSL), Thermolumineszenz (TL) und DNA-Kometentest. Für diese drei Nachweismethoden existieren bereits Europäische Normen und sie sind als Allgemeine Codex Methoden zum Nachweis bestrahlter Lebensmittel etabliert. Die Ergebnisse zeigen, dass PSL und TL geeignete Verfahren sind, um sowohl eine Behandlung von Mais mit niederenergetischen als auch mit hochenergetischen Elektronen zu erkennen. Der DNA-Kometentest erwies sich als weniger geeignet: die Behandlung mit niederenergetischen Elektronen konnte—wie erwartet—nicht nachgewiesen werden. Die Behandlung mit hochenergetischen Elektronen konnte bei einer Maissorte erkannt werden, jedoch nicht bei einer anderen Sorte.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-34272.html