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Simulationsstudie zum Energiesparpotential einer Heizungsregelung mit Abwesenheitserkennung und Wetterprognose

 
: Kersken, Matthias

:
Volltext urn:nbn:de:0011-n-3235859 (303 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: 452507fc37a1b65c2ec7caa6aacb8671
Erstellt am: 27.1.2015


IBP-Mitteilung 40 (2013), Nr.527, 2 S.
ISSN: 9990-1390
Deutsch
Zeitschriftenaufsatz, Elektronische Publikation
Fraunhofer IBP ()

Abstract
Konventionelle Heizungssteuerungen regeln ausschließlich auf der Basis lokaler Messgrößen - Außen- und Raumlufttemperatur. Bei fortschrittlicheren Systemen können Zeitpläne einprogrammiert werden, die während definierter Abwesenheitszeiten die Solltemperaturen der Räume absenken, um den Heizenergieverbrauch zu reduzieren. Diese sind jedoch nicht in der Lage, auf nicht programmierte An- oder Abwesenheit der Bewohner zu reagieren oder die klimatischen Randbedingungen der kommenden Stunden zu berücksichtigen.
Das untersuchte System ist zusätzlich zu den Möglichkeiten konventioneller Heizungssteuerungen (z.B. programmierbare Absenkzeiten) in der Lage, die Geo-Position (GPS) der Smartphones der Bewohner zu erfassen. Hieraus wir statistisch ermittelt, wie lange es voraussichtlich dauern wird, bis der entsprechende Bewohner wieder zu Hause eintrifft. Zudem erlernt das System im Laufe der Nutzung die Aufheizzeiten der Wohneinheit und aktiviert entsprechend frühzeitig vor dem Eintreffen der Nutzer die Heizung. Über die Wahl einer Komforteinstellung kann der Nutzer festlegen, wie frühzeitig das Aufheizen der Wohneinheit vor seiner Ankunft beginnt, also welcher Komfort bei seiner Ankunft in der Wohnung bereits erreicht ist. Des Weiteren hat das System Zugriff auf eine lokale Online-Wettervorhersage und sammelt Erfahrungen, wie sich die vorhergesagten solaren Globalstrahlungen auf die Raumlufttemperaturen auswirken. Diese Erfahrungen werden dazu genutzt, die Heizung vorzeitig abzuschalten, wenn in der nächsten Stunde ausreichend Sonne zu erwarten ist.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-323585.html