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Methoden zur Ausführung eines degradationsbegleitenden Prüfansatzes Früherkennung von Bewitterungsschäden

 
: Wanner, Matthias

:
Volltext urn:nbn:de:0011-n-3201040 (1.1 MByte PDF)
MD5 Fingerprint: 52532f8a4469df3599fb495f3a84ae40
Erstellt am: 9.1.2015


Kausch, R. ; Deutsche Forschungsgesellschaft für Oberflächenbehandlung e.V. -DFO-:
DFO Qualitätstage 2014 : 21. - 22. Oktober 2014 in Karlsruhe; Tagungsband zur DFO Tagung
Neuss: DFO Service GmbH, 2014
ISBN: 978-3-89943-100-1
S.133-145
Deutsche Forschungsgesellschaft für Oberflächenbehandlung (DFO Qualitätstage) <2014, Karlsruhe>
Deutsch
Konferenzbeitrag, Elektronische Publikation
Fraunhofer IPA ()
photodegradation; Kurzzeitprüfung; Früherkennung; Bewitterung; Elektrochemische Impedanzspektroskopie (EIS); Lackschäden; Beschichtung

Abstract
Die Früherkennung von bewitterungsbedingten Lackschäden ist von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung, weil durch sie kosteneffiziente und rasche Beschichtungsentwicklung möglich wird. Grundsätzlich kann durch Verschärfung der Beanspruchungsbedingungen eine beschleunigte Alterung herbeigeführt werden; allerdings kann dies zu einem Verlust an Praxiskorrelation führen, der nicht mehr tolerabel ist. Alternativ kann bei angemessener, praxiskorrelierender Beanspruchungsintensität auf Detektionsmethoden zurückgegriffen werden, die bereits in der Beanspruchungsfrühphase hinreichend für Veränderungen in den Beschichtungssystemen sensibel sind, und die zugleich Daten liefern, die zur Vorhersage später auftretender, konkreter Schadensbilder genutzt werden könnten.
Im hier beschriebenen Berichtsumfang werden die zwischenzeitlich erhaltenen Erkenntnisse bei der Verwendung der ESR-Spektroskopie und der Elektrochemischen Impedanzspektroskopie (EIS), die hier ausschließlich zur Ermittlung der Wasseraufnahmereversibilität (WAR) eingesetzt wird, beschrieben. Diese beiden Methoden sind voraussichtlich in den frühesten Bewitterungsphasen sensibel und könnten daher potentiell erheblich zu einer Verkürzung der für sichere Beschichtungsentwicklung erforderlichen Bewitterungsdauer beitragen.
Die bisher erhaltenen Ergebnisse legen nahe, dass beide Methoden signifikante Beiträge zur Verkürzung der Bewitterungsprüfungen leisten, insbesondere dann, wenn es zum Abschluss des Projektes gelingen sollte, ein konkretes Beschichtungsversagen mit in der Bewitterungsfrühphase detektierter Messwertveränderungen in Zusammenhang zu bringen.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-320104.html