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Weltweite Umwelt- und Compliance-Anforderungen an Elektro- und Elektronikprodukte (EEE)

 
: Hornberger, Markus

:
Präsentation urn:nbn:de:0011-n-3197448 (2.5 MByte PDF)
MD5 Fingerprint: df442db0d442bb38d19abaa57fba3475
Erstellt am: 18.12.2014


Bauernhansl, Thomas (Hrsg.) ; Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung -IPA-, Stuttgart; Verein zur Förderung Produktionstechnischer Forschung e.V. -FpF-, Stuttgart:
Expertenforum "Global Environmental Compliance" 2014 : Energieeffizienz und Umweltmanagement, Forum, 09. Dezember 2014, Stuttgart
Stuttgart, 2014 (Fraunhofer IPA-Forum F 299)
60 Folien
Expertenforum "Global Environmental Compliance" <2014, Stuttgart>
Deutsch
Konferenzbeitrag, Elektronische Publikation
Fraunhofer IPA ()
Produktrücknahme; international; Richtlinie; Elektrogerät; Gesetzgebung; Schadstoff

Abstract
Inhaltliche Schwerpunkte:
· EU RoHS-Richtlinie, Stoffverbote für Pb, Hg, Cr (VI), Cd, PBB, PBDDE in Elektronikprodukten (EEE)
· Internationale Stoffverbote (China, Japan, Korea, USA, Kanada, .usw.)
· EU REACH-Verordnung, Art. 33 und Anhang XIV; Weitergabe von Stoffinformation für besonders gefährliche Substanzen (SVHC)
Die weltweit gesetzlichen Umweltvorschriften sind komplex, länderspezifisch und erfordern ein hohes Maß an Flexibilität. Sie haben jedoch alle ein gemeinsames Ziel: ein hohes Schutzniveau für die menschliche Gesundheit und für die Umwelt sicherzustellen. Für die Produzenten von Elektro- und Elektronikprodukten sind insbesondere die RoHS- und REACh-Regularien von großer Bedeutung. Der Ursprung der weltweiten RoHS-Regularien geht auf die EU-Richtlinie 2002/95/EG "Restriction of the use of certain hazardous substances in electrical and electronic equipment", kurz RoHS) zurück. Die RoHS beschränkt die Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten. Zu diesen Stoffen gehören Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertiges Chrom, bromierte Flammschutzmittel wie polybromierte Biphenyle (PBB) und polybromierte Diphenylether (PBDE). Die ab 01.07.2006 noch erlaubten Maximalkonzentrationen der verbotenen Stoffe sind:
- 0,1 Gewichtsprozent für Pb, Hg, Cr(VI), PBB und PBDE sowie
- 0,01 Gewichtsprozent für Cd
- in homogenen Materialien/Werkstoffen.
Ausgehend von dieser Entwicklung in Europa sind ähnliche Regularien in anderen Ländern der Welt eingeführt wurden, wie zum Beispiel Japan, Korea, China, Kalifornien, Türkei). Alle gemeinsam haben diese das die Stoffe Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertiges Chrom sowie PBB und PBDE in ihrer Verwendung in Elektro- und Elektronikprodukten beschränkt bzw. deklarationspflichtig sind.
Neben den weltweiten RoHS-Regularien gewinnt die EU-Verordnung 1907/2006/EG "On the Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals" (kurz REACh) immer mehr an Bedeutung, insbesondere auch für die Elektro- und Elektronikbranche. Anders als bei den RoHS-Reguliaerien, ist hier die gesamte Lieferkette betroffen und somit nicht nur der einzelne Händler, sondern auch der Bauteillieferant oder der Händler. Ein wichtiges Thema für die Elektro- und Elektronikbranche stellen die "Substances of very high concern" dar. Das sind Stoffe die in der sog. Kandidatenliste enthalten sind.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-319744.html