Fraunhofer-Gesellschaft

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Ein Beispiel für zukünftige Lösungen - Internetbasierte Netzwerkkommunikation

 
: Manthey, C.

Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik -IML-, Dortmund; Univ. Dortmund, Lehrstuhl für Fabrikorganisation; Univ. Dortmund, Lehrstuhl für Förder- und Lagerwesen:
17. Dortmunder Gespräche 1999. Innovative Systemlösungen in Materialfluß, Logistik und Verkehr - Modellierung vernetzter Logistiksysteme : Dialog zwischen Praxis und Wissenschaft. Tagungsband zu den 17. Dortmunder Gesprächen, 29. und 30. September 1999, Dortmund
Dortmund, 1999
10 S.
Dortmunder Gespräche <17, 1999, Dortmund>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer IML ()
Produktionsplanung; Produktionssteuerung; Kooperation; Logistik-Kooperation; Beschaffung; Kunde-Lieferant-Beziehung; LIS; LISZT; Internet; Kommunikation

Abstract
Die signifikante Reduzierung von Beständen, Durchlaufzeiten und Kosten bei gleichzeitiger Optimierung des Lieferservice erfordert eine unternehmensübergreifende Prozessoptimierung entlang der kompletten Wertschöpfungskette. Der überbetrieblichen Verzahnung der innerbetriebl. Produktionsplanung und -steuerung kommt dabei besondere Bedeutung zu. Der Beitrag stellt die am Fraunhofer IML entwickelte Software "Liszt", mit der diese Verzahnung geleistet werden kann, dar. Mit Hilfe von Liszt wird die Plan- und Steuerbarkeit logistischer Austauschbeziehungen zwischen Kunden und Lieferanten gestärkt, indem Kundenbedarfe und die Lieferfähigkeit der Lieferanten auf Basis aktueller Bedarfs- und Anlieferplänen frühzeitig abgeglichen und jederzeit aktualisiert werden können. Zusätzlich verwaltet Liszt auch Statusinformationen laufender Aufträge. Aus diesen Statusinformationen kann die Zuverlässigkeit geplanter Anlieferungen und geplanter Bedarfe abgeleitet werden. So kann die Realisierbarkeit unvermeidbarer Umplanungen abgesichert werden. Liszt stellt die wichtigen Informationen für die überbetriebliche Optimierung von Wertschöpfungsketten bereit. Die Potentiale können aber nur dann gehoben werden, wenn auch die überbetrieblichen Planungs- und Steuerungsprozesse die erhöhte Informationstransparenz effektiv nutzen. Voraussetzungen hierfür sind Vertrauen zwischen den Wertschöpfungspartnern, kooperative Abstimmung der überbetrieblichen logistischen Prozesskette sowie stabile Prozesse. Liszt wird über einen Standard-Webbrowser bedient und nutzt das Internet oder Extranet. Die Bedarfs- und Anlieferpläne werden in einer Datenbank gehalten. Sie werden entweder über eine Schnittstelle zu beliebigen Planungssystemen übernommen oder direkt mit Hilfe von PC-Standardsoftware eingegeben.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-314.html