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FilameNDT: Bedarfsorientierte Inspektion von Spannkabeln, Spannseilen und Erdankern

 
: Kurz, Jochen Horst; Szielasko, Klaus; Niese, Frank; Tschuncky, Ralf; Pushkarev, Sergey

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Volltext urn:nbn:de:0011-n-3072400 (824 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: b9f628649cad43be31f6fe6eb15be2d5
Erstellt am: 23.9.2014


Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung e.V. -DGZfP-, Berlin:
ZfP in Forschung, Entwicklung und Anwendung. DGZfP-Jahrestagung 2014. CD-ROM : 26.-28. Mai 2014, Potsdam; Kurzfassungen der Vorträge und Posterbeiträge
Berlin: DGZfP, 2014 (DGZfP-Berichtsbände 148-CD)
ISBN: 978-3-940283-61-0
Paper Di.2.C.4, 10 S.
Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung (Jahrestagung) <2014, Potsdam>
Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF
01SF0804; FilameNDT
Deutsch
Konferenzbeitrag, Elektronische Publikation
Fraunhofer IZFP ()

Abstract
Die Infrastruktur der wirtschaftlich führenden Nationen in Europa unterliegt einem signifikanten Alterungsprozess. Insbesondere Frankreich und Deutschland sind auf eine hochentwickelte Infrastruktur angewiesen. Im Rahmen des Projekts FilameNDT, das gemeinsam vom Fraunhofer IZFP und dem Carnot Institut VITRES-IFFSTAR durchgeführt wurde, war es das Ziel, bedarfsorientierte ZfP-Verfahren zur Inspektion von Spannkabeln, Spannseilen und Erdankern für Infrastrukturbauwerke zu entwickeln. Spannseile und Drahtseile aus Stahl werden schon seit mehr als 100 Jahren für Bauwerke und in der Industrie eingesetzt. Aus Sicht der Zustandserfassung und Fehlerprüfung stellen sie trotz zahlreicher technischer Entwicklungen immer noch eine Herausforderung dar. Dabei stehen bei den im Vorhaben untersuchten seilartigen Konstruktionen die verdeckten Bereiche im Vordergrund, die, wenn Schäden auftreten, meist von Korrosion bzw. Spannungsrisskorrosion betroffen sind. Bei einigen Konfigurationen ist auch noch eine Ermüdungsbelastung überlagert. Da Infrastrukturbauwerke nicht einfach ersetzt werden können, ist eine zuverlässige Kenntnis des Zustands insbesondere der, Hot Spots" erforderlich. Im Rahmen von FilameNDT wurden existierende zerstörungsfreie Prüfverfahren (elektromagnetisch angeregter Ultraschall EMUS, magnetischer Streufluss, mikromagnetische Werkstoffcharakterisierung) für die Prüfung von seilartigen Konstruktionen angepasst und weiterentwickelt. Für ein Monitoring wurden mikromagnetische Verfahren erstmals eingesetzt. Bei den beschriebenen lokalen und globalen methodischen Ansätzen stehen eine einfache Anwendbarkeit sowie langreichweitige Ansätze bei FilameNDT im Vordergrund. In dem Beitrag werden die Ergebnisse der Weiterentwicklungen der Verfahren und Untersuchungen mit den genannten Verfahren an 7-adrigen Spannseilen, vollverschlossenen Spiralseilen sowie Beispiele für Ergebnisse des Monitorings einer Brücke vorgestellt.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-307240.html

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