Fraunhofer-Gesellschaft

Publica

Hier finden Sie wissenschaftliche Publikationen aus den Fraunhofer-Instituten.

BetoFlux: Mobiles Streufluss-Prüfsystem zur Detektion von Korrosionsschäden an Spannbetonmasten

 
: Youssef, Sargon; Szielasko, Klaus; Birringer, Ralf; Kurz, Jochen Horst; Surkov, Alexander; Pushkarev, Sergey

:
Volltext urn:nbn:de:0011-n-3072179 (853 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: 5435ce30fde798a58d3cba55ae444815
Erstellt am: 24.9.2014


Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung e.V. -DGZfP-, Berlin:
ZfP in Forschung, Entwicklung und Anwendung. DGZfP-Jahrestagung 2014. CD-ROM : 26.-28. Mai 2014, Potsdam; Kurzfassungen der Vorträge und Posterbeiträge
Berlin: DGZfP, 2014 (DGZfP-Berichtsbände 148-CD)
ISBN: 978-3-940283-61-0
Paper Di.1.C.2, 8 S.
Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung (Jahrestagung) <2014, Potsdam>
Deutsch
Konferenzbeitrag, Elektronische Publikation
Fraunhofer IZFP ()

Abstract
Spannbetonmasten sind in der urbanen Infrastruktur in größerem Umfang seit Jahrzehnten im Einsatz und unterliegen dabei oft hohen statischen und dynamischen Lasten. Die Lebensdauer verkürzt sich unter Umständen massiv, befinden sich diese Masten in einer korrosiven Umgebung. Dies betrifft insbesondere den Übergang zum Erdreich, wo Tierexkremente, Streusalz oder elektrische Kriechströme in Verbindung mit der zusätzlichen mechanischen Belastung Spannungsrisskorrosion im Spannstahl begünstigen. Es kam in jüngster Zeit bereits zu mehreren Vorfällen durch abgebrochene Betonmasten, wobei die Schadensbilder auf Spannungsrisskorrosion hindeuten. Aufgrund der Betonüberdeckung ist die Korrosion mit dem bloßen Auge erst in sehr fortgeschrittenem Stadium zu erkennen. Die Prüfung erfolgt der zeit durch mechanische Belastung, was zusätzliche Schädigung bewirken kann. Das Prüfsystem »BetoFlux« gestattet die bildgebende Fehlerprüfung an Spannbetonmasten auf Basis magnetischer Streuflussmessungen. Mit einem im Prüfsystem integrierten Permanentmagnet-Joch wird der Bewehrungsstahl im Beton magnetisiert. Ein Hallsensorarray detektiert die magnetischen Streufeldsignale, welche im Prüfsystem digitalisiert und durch eine USB-Verbindung an den PC übermittelt werden. Die Korrosionsschädigung ist in der aufgezeichneten Draufsicht der Streufeldsignale deutlich erkennbar. Da die Stromversorgung ebenfalls über USB erfolgt, ist das Gerät für den mobilen Einsatz vor Ort geeignet.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-307217.html