Fraunhofer-Gesellschaft

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Innovationskompetenz auf wenigen Schultern. Wie abhängig sind Betriebe vom Wissen und den Fähigkeiten einzelner Mitarbeiter?

 
: Armbruster, H.; Kinkel, S.; Kirner, E.; Wengel, J.
: Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung -ISI-, Karlsruhe

:
Volltext urn:nbn:de:0011-n-286691 (142 KByte PDF)
MD5 Fingerprint: 09ddc436caf478aa182030467eac9683
Erstellt am: 21.04.2007


Karlsruhe: Fraunhofer ISI, 2005, 12 S.
Mitteilungen aus der Produktionsinnovationserhebung. PI-Mitteilungen, 35
Deutsch
Buch, Elektronische Publikation
Fraunhofer ISI ()

Abstract
Die Fähigkeit von Betrieben, neue Produkte auf den Markt zu bringen und ihre Wertschöpfungsprozesse technisch und organisatorisch auf neuestem Stand zu halten, hängt entscheidend von den Mitarbeitern, ihren Kompetenzen und ihrem Wissen ab. Die Produktionsinnovationserhebung 2003 zeigt, dass viele Unternehmen dabei nur auf einzelne oder wenige Mitarbeiter bauen können, deren Ausfall ihre Innovationskompetenz erheblich beeinträchtigen würde. Nicht einmal jeder siebte Betrieb weist eine größere, personelle Redundanz auf. Nur etwa jeder zwanzigste Betrieb ist so organisiert, dass Innovationen weitgehend unabhängig von bestimmten Personen erreicht werden können. Dies sind vor allem größere und Betriebe mit einem hohen Qualifikationsniveau.
So weit Innovationskompetenz durch Strukturen und Prozesse gestützt ist, handelt es sich eher um traditionelle Instrumente, wie standardisierte Abläufe und Handbücher. Wissensmanagement-Tools wie Wissensdatenbanken oder "Gelbe Seiten" zu Experten, sind auch bei diesen Betrieben die Ausnahme. Wie wichtig ein gutes Kompetenzmanagement ist, zeigt sich daran, dass vor allem die Betriebe Wachstumspotenziale erschließen können, die ihre Innovationskompetenz auf mehrere Schultern verteilen oder organisatorisch absichern.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-28669.html