Fraunhofer-Gesellschaft

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Interpretation von Messdaten mit SAFT an Austenit- und Mischnähten

Interpretation of experimental data on austenitic and dissimilar welds using SAFT
 
: Müller, W.; Schmitz, V.; Mletzko, U.

Staatliche Materialprüfungsanstalt -MPA-, Stuttgart:
30. MPA-Seminar Sicherheit und Verfügbarkeit in der Energietechnik. Bd.2: Vorträge 27-53 : In Verbindung mit dem 9. Deutsch-Japanischen Seminar, 6. und 7. Oktober 2004
Stuttgart: MPA, 2004
Beitrag 50
Seminar Sicherheit und Verfügbarkeit in der Energietechnik <30, 2004, Stuttgart>
Deutsch-Japanisches Seminar <9, 2004, Stuttgart>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer IZFP ()
Longitudinalwellenprüfkopf; SAFT-Rekonstruktion; SAFT-reconstruction; longintudinal wave probe

Abstract
Am Großbehälter der MPA in Stuttgart wurden Ultraschall-Messungen am DRW-Stutzen Nr. 92 durchgeführt. Eingesetzt wurde das Syntetische Aperturverfahren SAFT. Es wurden Längsfehler in einer Mischnaht und einer austenitischen Schweißnaht untersucht. Eingesetzt wurden Longitudinalwellenprüfköpfe mit 45º, 60º und 70º niminellem Einschallwinkel. Durch die SAFT-Rekonstruktion wurde die Fehlererkennbarkeit gegenüber konventionellen B-, C- und D-Bildern deutlich gesteigert. alle rissartigen Fehler wurden detektiert und konnten bzgl. ihrer Größe und Position vermessen werden. Mit Hilfe der Abbildung von Bauteil- (Counterbore) sowie Schweißnahtgeometrie konnten die genauen Positionen der Fehlstellen bezüglich der Schweißnähte bestimmt werden. Nach Aussage von MPA stimmen die gemessenen Fehlergrößen gut mit den Sollgrößen überein. Schwierigkeiten bereitet die KTA-Nut im Übergang zwischen Gegenschweißung und Pufferung (Fehler Nr. 9256); diese wurde bei Einschallung vom Ferrit aus mit nur 6 dB und in Gegenrichtung sogar nur 3 dB höherem Signal als die Echos aus der Schweißnahtwurzel detektiert.

 

Measurements had been carried out at the PWE-nozzle no. 92 of the full scale pressure vessel at the MPA at Stuttgart using the synthetic aperture focusing technique SAFT to detect and analyze longitudinal cracks. Longintudinal wave probes were used having insonification angles of 45º, 60º und 70º. The defect detectibility could be clearly increased by the SAFT-reconstruction compared to conventional B-, C- und D-scan imaging techniques. All cracklike defects could be detected and sized. With the aid of imaging the geometry of specimen (counterbore) and weld the exact defect-position could be determined relative to the weld. According to MPA statements, the SAFT-sizing is in good agreement with the intended defect sizes. Difficulties occurred in imaging a KTA-notch (20 mm x 3 mm) at the interface between counterwelding and buttering. This notch could be detected only with a SNR of 6 dB with insonification from the ferritic side of the weld and 3 dB from the opposite direction.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-27460.html