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Bildgebendes Optimierungsverfahren zur quantitativen US-Prüfung an anisotropen und inhomogenen austenitischen Schweißverbindungen mit Bestimmung und Nutzung der elastischen Eigenschaften

 
: Pudovikov, Sergey

Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung -DGZfP-, Fachausschuss Ultraschallprüfung:
Bildgebende Verfahren für die Ultraschallprüftechnik. CD-ROM : Seminar des FA Ultraschallprüfung, 11.-12.11.2013, Berlin
Berlin: DGZfP, 2013 (DGZfP-Berichtsbände 145-CD)
ISBN: 978-3-940283-54-2
Paper V16, 8 S.
Seminar "Bildgebende Verfahren für die Ultraschallprüftechnik" <2013, Berlin>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer IZFP ()
zfP; Schweißprozeß; Sampling Phased Array (SPA)

Abstract
Zum Nachweis der Gebrauchseignung der Schweißverbindungen gehören unter anderem zerstörungsfreie Prüfungen. Diese Prüfungen sind Teil der Herstellungsvorschriften zum Nachweis der Fertigungsqualität und sind als wiederkehrende Prüfungen im Rahmen von Wartungsarbeiten durchzuführen, um betriebsbedingte Minderungen der Gebrauchseignung auszuschließen. Ein wichtiges Verfahren für den Nachweis der Fehler im Volumen ist die Ultraschallprüfung. In mehreren Industriebranchen werden austenitische Stähle sowie ihre Schweiß- und Mischverbindungen eingesetzt. Aufgrund ihrer mechanischchemischen Vorteile werden diese u.a. in Konstruktionen mit höchsten sicherheitstechnischen Anforderungen verwendet, die häufig unter schwierigen Bedingungen eingesetzt werden und regelmäßig auf Fehler geprüft werden müssen. In Bezug auf die Ultraschallprüfung gehören aber die austenitischen Schweißverbindungen zu "schwer prüfbaren" Werkstoffen. Beim Schweißprozess entsteht in der Naht eine ausgeprägte Materialtextur, die die Richtungsabhängigkeit der akustischen Eigenschaften verursacht und das Fehlernachweisvermögen der konventionellen Ultraschallverfahren beschränkt. Die am Fraunhofer Institut entwickelte Prüftechnik auf der Basis von Phased Array Prüfköpfen - "Sampling Phased Array" - ermöglicht Fehlernachweis und quantitative Fehleranalyse unter anderem in akustisch anisotropen und/oder inhomogenen Werkstoffen. Der Prüftechnik liegt das erweiterte Prinzip der synthetischen Fokussierung (SAFT) mit Berücksichtigung der Materialanisotropie und - Inhomogenität (inverse Phasenanpassung) zugrunde. Da in der Regel die Materialanisotropie unbekannt ist, wurde zusätzlich ein Algorithmus zur automatischen Suche der elastischen Eigenschaften entwickelt. Die neuartige Prüftechnik gestattet quantitative Ultraschallprüfung von austenitischen Schweiß- und Mischverbindungen in einem Durchgang mit ortsgetreuer zwei- und dreidimensionalen Darstellung der Prüfergebnisse und zuverlässiger Aussage zu Fehlergröße, -Art und -Lage.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-266845.html