Fraunhofer-Gesellschaft

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EU-Forschungsprojekt DETECT

Neue Technologien in der schnellen Produktentwicklung basieren auf Computertomographie der nächsten Generation
New product design and engineering technologies based on next generation computed tomography
 
: Effenberger, I.; Flisch, A.

Schraft, R.D.; Westkämper, E. ; Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung -IPA-, Stuttgart:
9. Fraunhofer IPA Anwenderforum Rapid Product Development. CD-ROM : Controlled Rapid Manufacturing - Prozesse von heute und Werkzeuge von morgen. 13. Oktober 2004, Stuttgart
Stuttgart, 2004 (IPA-Anwenderforum)
Anwenderforum Rapid Product Development <9, 2004, Stuttgart>
Deutsch
Konferenzbeitrag
Fraunhofer IPA ()
rapid product development; Computertomographie; Produktentstehungsprozeß; Produktdesign; Digitalisierung; Produktentwicklung

Abstract
In diesem Vortrag soll der Hintergrund und die Ziele eines neuen EU-Forschungsprojekts namens DETECT ("New Product Design and Engineering Technology based on next generation Computed Tomography") aufgezeigt werden. Unter Leitung des Fraunhofer IPA arbeiten 10 Partner aus Industrie und Forschung aus insgesamt 7 Ländern intensiv zusammen, um neue Technologien in der schnellen Produktentwicklung basierend auf 3D-Computer-tomographie (CT) der nächsten Generation zu entwickeln. Die CT hat sich in den letzten Jahren als Verfahren zur volumetrischen Datenerfassung, v.a. von Aluminiumguss-Teilen, insbesondere für die Erstmusterprüfung etabliert. Für eine breite Anwendung des Verfahrens als integraler Baustein in der Prozesskette des RPD sind allerdings noch einige Hindernisse zu überwinden. Genau hier setzt das Projekt DETECT an. Die 3D-Computertomographie der nächsten Generation wird in der Lage sein, selbst sehr grosse und komplexe Objekte wie beispielsweise Zylinderköpfe schnell und trotzdem mit hoher Genauigkeit zu erfassen. Zudem entstehen völlig neue Software-Module, die eine Verarbeitung und Aufbereitung der riesigen CT-Datenmengen für zahlreiche Anwendungen wie z. B. Simulationen, Reverse Engineering oder auch Rapid Prototyping ermöglichen. Auf diese Weise wird der Einsatz dieser neuen CT-Technologie an den verschiedensten Stellen in der kompletten Produktentstehungs- und -verarbeitungsprozesskette erreicht und dadurch eine erhebliche Ersparnis an Zeit und Kosten erzielt.

: http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-26529.html